SHUFTN 0.3.8
This commit is contained in:
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"version": "0.3.7",
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"version": "0.3.8",
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"notes": "Der Abwesenheits-Assistent ist da. Unter Einstellungen → Abwesenheit: an, aus, oder nur in einem Zeitraum, dazu eine Antwort für das eigene Haus und eine zweite nach draussen — die darf anders lauten, denn wer intern die Vertretung nennt, will das nach aussen selten. Wer draussen überhaupt eine bekommt, ist einstellbar: niemand, nur wer im Adressbuch steht, oder alle.\n\nVerschickt wird sie von Exchange, nicht von SHUFTN — sie geht also auch hinaus, wenn der Rechner aus ist. Daran hängt auch, dass kein Hin und Her entsteht: Exchange antwortet jedem Absender in einer Abwesenheit höchstens einmal und auf Rundschreiben und automatische Antworten gar nicht. Zwei abwesende Postfächer schaukeln sich damit nicht auf. Wer eingeschaltet ohne Text speichern will, wird abgewiesen: Der Assistent verschickte sonst leere Antworten, die beim Empfänger wie ein Fehler des Absenders aussehen.\n\nMail und Notizen lassen sich drucken. In der Mailansicht und in der Notizleiste ein Drucker; auf dem Blatt steht ein Kopf mit Betreff, Absender, Empfängern und Datum beziehungsweise mit Titel, Ordner und den Zeitpunkten. Ein Ausdruck ohne Absender ist ein Blatt, das niemand mehr zuordnen kann.\n\nDer Rumpf einer Mail wird dabei in seinem abgeschotteten Rahmen gedruckt und nicht herausgeholt: Er kommt vom Absender, und die Grenze, um derentwillen der Rahmen existiert, gilt beim Drucken genauso.\n\nDer Editor kann jetzt auch auf die Platte speichern. Neben den beiden Wegen „an eine neue Nachricht\" und „als Antwort anhängen\" steht jetzt Speichern unter … — mit dem eigenen Dateiwähler, demselben Baum wie beim Anhängen, nur andersherum: Ordner aussuchen, Namen eintippen, fertig.\n\nDie Bearbeitung bleibt dabei offen. Wer sein Dokument ablegt, will oft noch weiterarbeiten oder es zusätzlich anhängen; ein Fenster, das sich nach dem Speichern selbst entwertet, zwänge ihn, von vorn anzufangen.\n\nEs ist der erste Weg, auf dem SHUFTN etwas auf die Platte schreibt — das Modul *Dateien* liest bis heute nur. Vier Grenzen halten ihn eng: Es gehen nur Bytes aus einer Bearbeitung hinaus (kein Kommando für beliebige Inhalte an beliebige Pfade), der Name ist ein einzelnes Stück Pfad und keine Ebene nach oben, ausführbare Endungen werden abgewiesen, und über eine vorhandene Datei wird erst nach einer Rückfrage geschrieben.\n\nAuch Dokumente lassen sich drucken — PDF, Word, Excel. Im Dokumentfenster ein Drucker; bei einem PDF werden die Seiten eigens für Papier gezeichnet (nicht die Bildschirmfassung — die ist auf die Fensterbreite gerechnet und beim Blättern zum Teil noch gar nicht gezeichnet), sonst wird gedruckt, was aus dem Datenmodell gebaut ist.\n\nIm Editor gab es dafür einen Knopf, der immer in einen Fehler führte, und zwar in „unbekannter Fehler\". Der Grund liegt tiefer: Euro-Office druckt, indem es bei einem Dokumenten-Umwandlungsdienst ein PDF bestellt — den gibt es in einem Paket ohne Server nicht, und die Inhaltsrichtlinie kennt weder http noch https. Der andere Weg verlangt die native Brücke der ONLYOFFICE-Desktop-App. Der Knopf ist deshalb weg, und gedruckt wird dort, wo es geht.\n\nDer Schreibhelfer sitzt jetzt auch im Editor. Unter der Leiste im Bearbeiten-Fenster stehen dieselben Knöpfe wie beim Verfassen und an der Notiz — Kürzen, Ausformulieren, Rechtschreibung, Freundlicher, Sachlicher. Es sind dieselben Knöpfe aus derselben Liste, nicht eine zweite Fassung: Sonst hiesse „Kürzen\" hier irgendwann etwas anderes als dort.\n\nGearbeitet wird an dem, was markiert ist. Ist nichts markiert, nimmt ein Textdokument den ganzen Text; in einer Folie das Textfeld, in dem der Cursor steht — dort hängt der Text an den einzelnen Feldern, ein „ganze Folie überarbeiten\" gibt es nicht. Der überarbeitete Absatz behält die Schrift der Stelle, an der er einsetzt, und ein Strg+Z nimmt ihn wieder zurück.\n\nZwei Dinge, die dabei nicht passieren dürfen: Zwischen Lesen und Einsetzen rechnet das Modell, und in dieser Zeit kann der Cursor woanders hin. Deshalb wird die Stelle gemerkt und vor dem Einsetzen geprüft — steht dort inzwischen etwas anderes, wird nichts ersetzt und das gesagt. Und der Text geht zum Überarbeiten nach oben in SHUFTN; im Editorfenster selbst steckt kein Modell und keine Leitung nach draussen.\n\nIn Tabellen gibt es die Knöpfe nicht, und dort steht auch, warum: Der Editor gibt einen markierten Zellbereich als Text gar nicht heraus, und Einsetzen schriebe in die aktive Zelle statt in die Auswahl. Ein Knopf, der dort etwas anderes täte als im Textdokument, wäre schlimmer als keiner.\n\nBeides — der fehlende Druckknopf und der Schreibhelfer — hängt am Editor-Paket und kommt mit dessen Fassung 9.3.4-hotfix.1-shuftn.4; unter Einstellungen → Erweiterungen steht, welche installiert ist.",
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"notes": "Im Editor lässt sich der Assistent jetzt auch beauftragen. Über den fünf Knöpfen steht ein Feld: „Was soll entstehen?\" — und dort schreibst du in eigenen Worten hinein, was du willst. „Ein Brief an Herrn Weber wegen der Dachrinne, wir kommen nächste Woche.\" Auf einem leeren Blatt entsteht der Text neu; ist etwas markiert, wird das Markierte nach deinem Auftrag überarbeitet.\n\nDer Unterschied zu den Knöpfen daneben ist nicht die Technik, sondern was hineingeht: Dort fünf feste Anweisungen an einen Text, der schon dasteht, hier deine eigenen Worte an ein Dokument, das auch leer sein darf.\n\nWas der Assistent nicht weiss, lässt er offen. Er ist angewiesen, eine Lücke in eckigen Klammern zu setzen — `[Datum]`, `[Betrag]`, `[Kundennummer]` —, statt sich etwas auszudenken. Eine Lücke siehst du beim Lesen; eine erfundene Angabe nicht, weil du den Text für deinen hältst.\n\nWeil eine Anweisung im Systemtext eine Bitte bleibt, wird nachgerechnet: Jede Zahl im Ergebnis, die weder in deinem Auftrag noch im Dokument stand, steht hinterher in einer Zeile unter der Leiste. Verworfen wird sie nicht — du hast ja um neuen Text gebeten, und ein Brief, den das Programm wegen einer Aufzählungsziffer wegwirft, wäre ein Knopf, der nicht tut, was er verspricht. Gesagt wird es trotzdem: Ein erfundener Betrag in einem Angebot ist der Fehler, den man beim Überfliegen nicht bemerkt.\n\nSehr lange Dokumente werden abgewiesen statt abgeschnitten. Eine Überarbeitung, der die zweite Hälfte fehlt, merkst du erst beim Lesen — da ist der alte Text schon ersetzt. Der Ausweg steht in der Meldung: den Abschnitt markieren, um den es geht.\n\nAuch das hängt am Editor-Paket und kommt mit dessen Fassung 9.3.4-hotfix.1-shuftn.5.\n\nEin Anhang lässt sich aus dem Betrachter heraus behalten. Wer ein PDF aus einer Nachricht öffnet, konnte es bisher ansehen und drucken — jetzt steht neben dem Drucker eine Diskette: Ordner aussuchen, Namen eintippen, fertig. Es gilt für jeden Anhang im Betrachter, nicht nur für PDF.\n\nNur beim Anhang. Eine Datei, die schon auf dieser Platte liegt oder von dort hereingezogen wurde, ist bereits lokal; ein „Speichern unter\" daneben wäre ein Knopf, der etwas verspricht, das längst da ist.\n\nEs gelten dieselben vier Grenzen wie beim Ablegen aus dem Editor, und der Wähler samt Rückfrage ist buchstäblich derselbe Baustein — zweimal derselbe Ablauf wären zwei Stellen, an denen jemand die Rückfrage vergessen kann. Dazu bekommt die abgelegte Datei die Herkunftsmarke, die Windows sonst beim Herunterladen setzt: Sie kam aus einer fremden Nachricht, und Word und Excel sollen sie in der geschützten Ansicht öffnen. Das eigene Dokument aus dem Editor bekommt sie nicht — es kommt nicht von draussen, und eine Warnung davor wäre eine, die niemand ernst nimmt.",
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"pub_date": "2026-09-09T09:20:40Z",
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"pub_date": "2026-09-10T09:10:30Z",
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Reference in New Issue
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