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Suchen und Finden
Timba edited this page 2026-09-03 08:51:07 +02:00

Suchen und finden

Zwei Wege, und sie tun nicht dasselbe.


Die Lupe über der Liste

Das Lupensymbol in der Kopfzeile der Mailliste schaltet die Suche ein. Sie bleibt stehen, während du Treffer öffnest und darin liest — die Befehlspalette schließt sich beim Öffnen, diese nicht.

Gesucht wird auf Eingabe, nicht bei jedem Anschlag. Bei 187 000 Nachrichten ist jede Anfrage Arbeit; wer nach jedem Buchstaben sucht, lässt das Programm für „R", „Re", „Rec" und „Rech" viermal rechnen, und drei davon will niemand sehen. Die Eingabetaste sagt, wann es losgeht.

Escape leert das Feld, statt die Suche zu schließen — es gibt dort nichts zu schließen, und ein leeres Feld ist der Weg zurück.

Darunter zwei Bereiche: Alle Postfächer oder Dieses Postfach.

Die Zahl über der Liste

Dort steht „60 von 73.287 Treffern". Das von ist der Punkt: Die Liste ist abgeschnitten, und ohne diese Zahl sieht der Ausschnitt aus wie das Ganze. Passt alles hinein, steht nur die Zahl da.

Wonach die Grenze schneidet

Danach, wie die Liste sortiert ist:

  • Nach Datum (Vorgabe) — die neuesten Treffer.
  • Nach Betreff oder Absender — die bestbewerteten.

Beides hat seinen Fall. Wer „Rechnung 404498" sucht, will die Rechnung und nicht die neueste Mail, in der das Wort vorkommt; wer nach einem Namen sucht, will meist das Letzte. Die Sortierung steht über der Liste, im Symbol neben der Lupe.

Die Befehlspalette — Strg K

Sie kann, was die Lupe nicht kann: filtern.

  • Zeitraum (Jahr, Monat)
  • Absender
  • Nur mit Anhang
  • Nur im Betreff
  • Bereich: alles, dieses Postfach, dieser Ordner

Sie schließt sich, wenn du einen Treffer öffnest.

Was durchsucht wird

Betreff, Absender, Empfänger und der Text — gewichtet in dieser Reihenfolge, Betreff am stärksten.

Papierkorb und Junk bleiben außen vor. Was du gelöscht hast, soll nicht über die Suche zurückkommen. Das entscheidet sich beim Suchen und nicht beim Indizieren: Eine Nachricht, die gerade in den Papierkorb gewandert ist, fällt sofort aus der Trefferliste.

Bedeutungssuche

Wenn ein Einbettungsmodell eingerichtet ist, hängt SHUFTN an die Trefferliste an, was der Sinn hergibt und der Wortlaut nicht. Unter der Liste steht, ob sie beigetragen hat, nichts fand, noch nicht bereit war — oder woran sie gescheitert ist. Ein Fehler auf diesem zweiten Weg wirft die Volltexttreffer nicht weg, wird aber auch nicht verschwiegen.

Automatische Antworten kommen nicht in den Vektorindex. „Ich bin bis Freitag weg" hat keine Bedeutung, nach der jemand sucht, und tausend fast gleichlautende Texte verwässern die Suche. Der Volltext findet sie weiterhin.

Der Aufbau

Steht unter der Trefferliste, solange noch Nachrichten fehlen: „x Nachrichten stehen noch nicht im Volltext". Er läuft im Hintergrund und ist einmalig — danach kommt jede neue Nachricht sofort mit.