Compare commits
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"version": "0.1.5",
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"notes": "Neue Post lässt das Programm in Ruhe. Traf eine Nachricht ein, stockte alles für ein bis zwei Sekunden — und bei mehreren Postfächern öfter als einmal. Der Grund: Jede ankommende Mail liess die Suche den ganzen Ordner noch einmal einlesen, bis zu zehntausend Nachrichten mit ihrem vollen Inhalt. Am grössten Postfach gemessen waren das über 500 Megabyte, für eine einzige neue Mail. Jetzt wird nur noch aufgenommen, was wirklich hereinkam: aus 1,2 Sekunden werden 60 Millisekunden. Dasselbe galt für den Abgleich alle fünf Minuten, auch wenn es gar nichts Neues gab — der Durchgang entfällt ersatzlos.\n\nNebenbei wird die Suche vollständiger: Wer eine ältere Nachricht anfasst, fand sie danach unter dem alten Betreff wieder, wenn sie nicht zu den neuesten zehntausend des Ordners gehörte. Bei einem Posteingang mit fast vierzigtausend Nachrichten war das oft.\n\n„Neue Nachricht\" öffnet sofort. In den ersten Sekunden nach dem Start reagierte das Fenster verzögert: Im Hintergrund wurden die bekannten Adressen zusammengetragen, und alles andere, was aus der Ablage liest, musste warten, bis das fertig war. Die lange Abfrage hat jetzt eine eigene Leitung zur Ablage und hält niemanden mehr auf.\n\nLange Handgriffe zeigen, dass sie laufen. Ein Postfach zu trennen oder einen grossen Ordner zu leeren dauert — bei einem gewachsenen Postfach eine halbe Minute. Bisher fror das Fenster dabei ein und zeigte weisse Flächen; es sah aus wie ein Absturz. Jetzt steht ein Hinweis darüber, der sagt, was gerade läuft. Bedienen lässt sich in dieser Zeit weiterhin nichts — aber man sieht, dass es weitergeht, statt zu raten.\n\nOrdnerwechsel und Seitenleiste hängen nicht mehr. Die Nachrichtenliste und die Ordnerzahlen wurden auf dem Thread geholt, der das Fenster zeichnet — bei einem grossen Ordner fror es dabei kurz ein. Beides läuft jetzt daneben. Die Vorschauzeile bringt ausserdem nur noch so viel Text mit, wie sie zeigen kann; bei einem Ordner mit zehntausend Nachrichten spart das ein Viertel der übertragenen Daten.\n\nAdressvorschläge kommen sofort. Die Liste der bekannten Adressen wurde bisher bei jedem Bedarf aus dem gesamten Nachrichtenbestand gerechnet. Sie steht jetzt fertig da und wird beim Schreiben mitgeführt. Beim ersten Start nach dem Update dauert es einmalig ein paar Sekunden, bis der vorhandene Bestand nachgetragen ist — danach nie wieder.",
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"pub_date": "2026-08-25T11:03:15Z",
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"version": "0.3.2",
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"notes": "Das Diktat bekommt ein deutsches Modell — und der Umweg über einen Endpunkt fällt weg.\n\nDas Diktat hört auf ein deutsches Modell. Bisher lag `whisper-base` bei — klein und schnell, aber an Namen und Zahlen scheiterte es. An einem gesprochenen Satz gemessen:\n\nbase: „Herr Nepomok geil von der Spinglereiwebe … Kalenderwoche 7 und 30\" turbo-de: „Herr Nepomuk-Geil von der Spenglerei Weber … Kalenderwoche 37\"\n\nDas neue Paket trägt `whisper-large-v3-turbo` in der deutschen Fassung von primeline (Apache-2.0). Es kostet: 1,2 GB statt 158 MB, und für zwölf Sekunden Sprache rechnet es zwölf Sekunden statt drei. Dafür steht in der Mail, was gesagt wurde — und nicht etwas, das man erst wieder ausbessert. Das kleine Modell bleibt daneben liegen, für schwache Rechner.\n\nEin Fehler, der dabei auffiel: Whisper hörte nicht auf. Bei einer Aufnahme von fünf Sekunden kam derselbe Satz achtmal zurück. Der Grund war das Fenster: Whisper ist auf dreissig Sekunden trainiert, und wer ihm weniger gibt, bekommt kein Schlusszeichen. Jetzt wird jedes Fenster mit Stille aufgefüllt — so, wie es die Vorlage von OpenAI tut.\n\nDer Weg über einen Endpunkt ist heraus. Mit ihm das Feld „Diktat-Modell\" unter Einstellungen → Assistent. Es zeigte auf einen Dienst, den nicht jeder hat — am eigenen Endpunkt antwortete `POST /audio/transcriptions` mit 404, während das Textmodell danebenlief. Ein Feld, das auf einen Weg zeigt, den es nicht mehr gibt, ist schlimmer als keines. Diktiert wird jetzt ausschliesslich hier, mit dem Modell aus dem Plugin. Der abgelegte Modellname bleibt in der Datenbank stehen; er wird nur nicht mehr gelesen.\n\nUnd die Grenzen für Pakete sind gewachsen — von 700 MB auf 2,5 GB beim Herunterladen und von 1,5 GB auf 4 GB beim Entpacken. Die alten Zahlen waren für einen Editor gedacht; an ihnen wäre das Modellpaket gescheitert, bevor jemand etwas gemerkt hätte.",
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"pub_date": "2026-09-05T07:29:09Z",
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