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"notes": "Alle Adressbücher werden abgeglichen, nicht nur das erste. Wer mehrere führt, sah sie zwar in der Spalte, aber nur das Standardadressbuch hatte Inhalt — die anderen standen leer da, und der Abgleich sagte es in einer Klage. Der Grund war eine Lücke im Vertrag der Adapter: Beide konnten je Ordner abrufen, nur ausdrücken liess es sich nicht. Jetzt kommt jeder Kontakt mit, und wenn ein einzelnes Adressbuch klemmt — fehlende Berechtigung an einem freigegebenen Postfach etwa —, nimmt es die anderen nicht mit; sein Name steht in der Meldung, damit man weiss, welches fehlt.\n\nAufgaben und Notizen liegen jetzt in den Ordnern des Postfachs. Beide kamen bisher nur aus einem einzigen Ordner — dem, den Exchange als Standard führt. Wer seine Aufgaben in Outlook auf „Kunden\" und „Intern\" verteilt hatte, sah in SHUFTN einen Teil davon und nirgends einen Hinweis auf den Rest. Jetzt kommen sie aus allen, jede weiss, wo sie liegt, und beide Module haben eine Ordnerspalte: anlegen, verschieben, umsortieren, einen leeren wieder wegnehmen. Es sind dieselben Ordner wie in Outlook — was hier entsteht, entsteht dort, und umgekehrt.\n\nDie Notizen hatten daneben eine zweite, eigene Ablage, die es nur auf diesem Rechner gab. Sie ist weg, und das ist der Punkt: Zwei Ordnungen für dieselbe Sache waren eine zu viel, und die hiesige fand in Outlook niemand. Bei Microsoft 365 sind es die Listen von To Do; Notizen führt Graph weiterhin gar nicht, dort bleiben sie hiesig, und das steht auch so an der Zeile.\n\nIm Termin standen spitze Klammern statt der Tagesordnung. Wer den Termin in Outlook oder Teams angelegt hatte, dessen Notiz lag als HTML beim Server — und die kam roh im Textfeld an, samt Tabellen um die Einwahldaten. Sie wird jetzt zu Text gemacht, wie es bei Notizen und beim Microsoft-365-Anschluss immer schon geschah.\n\nEin neuer Ordner hiess nicht, wie er wirklich heisst. Exchange hängt an einen Namen, den es im selben Elternordner schon gibt, wortlos eine Zahl an. SHUFTN fragte den wirklichen Namen zwar nach, sah aber an der falschen Stelle in der Antwort nach und trug deshalb immer den gewünschten ein — bis der nächste Abgleich es stillschweigend richtigstellte.\n\nDie Rückfrage vor dem Löschen steht jetzt in einem eigenen Fenster. Sie stand bisher da, wo geklickt wurde: Der Knopf wurde zu „Wirklich löschen\", die Zeile klappte eine zweite Reihe auf. Das las sich gut und war doch falsch — wer zweimal auf dieselbe Stelle klickt, hat gelöscht, ohne je eine Frage gelesen zu haben. Jetzt fragt ein Fenster, es nennt den Namen und die Folge, und Escape oder ein Klick daneben heisst immer Nein. Betrifft Aufgaben, Notizen, Termine, Kontakte, Posteingangsregeln, Signaturen und Modellpakete. Zwei Handgriffe fragen überhaupt zum ersten Mal: Ein freigegebenes Postfach und eine liegengebliebene lokale Kopie gingen bisher auf einen einzigen Klick weg, ohne ein Wort.\n\nDer Assistent rechnet nicht mehr an Terminmails und Quittungen. Eine Besprechungsanfrage, eine Absage, die Zusage eines anderen — was darin steht, sind Felder, und der Balken über der Nachricht zeigt sie längst an. Eine Zusammenfassung davon war dieselbe Auskunft ein zweites Mal, bezahlt und ungenauer. Dasselbe gilt für „Gelesen:\" und „Zugestellt:\": Die melden nichts über die Welt, sondern über die eigene Post von gestern. Wer es trotzdem will, klickt „Trotzdem einschätzen\".\n\nIm Monatsgitter blieb eine leere Bahn stehen. Ein ganztägiger Termin am Samstag hielt in der ganzen Woche Platz frei — von Montag bis Freitag rutschte alles eine Reihe nach unten, und darüber stand ein leeres Band, für das es an diesen Tagen keinen Grund gab. Jetzt hält jeder Tag nur so viel frei, wie über ihm wirklich liegt.\n\nDie Teilnehmenden einer Einladung sehen aus wie Empfänger — Plaketten mit einem Kreuz, wie An, Kopie und Blindkopie einer Mail. Vorher stand dort ein mehrzeiliges Textfeld mit Kommas: Wer jemanden wieder herausnehmen wollte, musste seine Adresse suchen und Zeichen für Zeichen löschen, und ob das Komma am Ende noch stimmte, sah man erst beim Speichern. Es ist beides dasselbe, also sieht es jetzt auch gleich aus — und es ist derselbe Baustein, damit die beiden nicht wieder auseinanderlaufen.",
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"notes": "Auf dem Handy fehlte das Logo in der Signatur. In Outlook am Rechner kam es an, auf dem Telefon blieb ein leerer Rahmen — und beim Absender sah alles richtig aus, denn in seinem eigenen Entwurf steht das Bild ja.\n\nDer Grund: Das Logo hing als `data:`-Adresse mitten im HTML. Das ist bequem, weil es am Text klebt und nicht an einer Datei — nur zeigen die meisten Mailprogramme auf dem Handy solche Bilder nicht an, und die grossen Weboberflächen werfen sie beim Empfang aus dem HTML.\n\nJetzt geht jedes eingebettete Bild als eigener Teil der Nachricht hinaus, mit einer Kennung, auf die das HTML verweist (`multipart/related` und `cid:`) — genau der Weg, auf dem eingebettete Bilder auch hereinkommen. Das gilt für jede Nachricht mit Bildern im Text, nicht nur für die Signatur, und für beide Postfach-Sorten: Sie bekommen denselben Rohtext.\n\nAngefasst wird nur, was wirklich ein eingebettetes Bild ist. Ein Bild aus dem Netz bleibt eines, ein Verweis aus einer beantworteten Mail bleibt stehen, und eine Mail ohne Bilder sieht auf der Leitung aus wie zuvor.\n\nNachgesehen wurde das im echten Postfach: In der abgelegten Signatur stand das Logo vollständig da, in der zugestellten Nachricht an derselben Stelle nur noch ein nacktes `\u003cimg\u003e` — ohne Quelle, ohne Masse. Alle anderen Elemente hatten ihre Angaben behalten. Daher fehlte das Logo auch in SHUFTN selbst: Angezeigt wird die zugestellte Nachricht, und darin war nie eines.\n\nEin Kontakt lässt sich als „das bin ich\" markieren. Unten auf der Kontaktkarte, bei Du und Sie — denn es ist dieselbe Sorte Angabe: eine, die SHUFTN selbst führt und nicht das Adressbuch. Im Adressbuch ginge sie beim nächsten Abgleich verloren oder, schlimmer, hinaus.\n\nWozu: Der Assistent übergeht Post von dir selbst. Wer sich eine Notiz schickt oder sich eine Kopie schreibt, bekam bisher eine Einschätzung, in der die eigene Signatur als Auskunft über einen Absender stand — „erreichbar unter …\". Das sieht aus wie eine Erkenntnis über jemand Fremdes und kostet Token dafür. Jetzt steht dort der Grund, und „Trotzdem einschätzen\" bleibt: Wer sich einen langen Vermerk selbst geschickt hat, darf ihn kürzen lassen.\n\nDeine verbundenen Postfächer gelten ohnehin als eigene — dafür braucht es keine Markierung. Sie ist für die anderen Adressen desselben Menschen: ein Alias, die alte Firmenadresse, die private. Die Marke gilt für alle Adressen eines Kontakts zugleich; ein Mensch mit drei Adressen ist ein Mensch.\n\nIn der Trefferliste der Suche steht wieder die Büroklammer. Sie fehlte dort als einziger Liste — nicht, weil sie ausgeblendet war, sondern weil der Treffer die Auskunft gar nicht mitbrachte und sie deshalb auf „nein\" stand. Wer nach „Angebot\" sucht, sucht meistens die Datei und nicht den Satz. Sie kostet nichts: Die Angabe steht in derselben Zeile, die die Suche ohnehin verbindet.",
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"pub_date": "2026-09-08T09:45:41Z",
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"pub_date": "2026-09-10T12:42:52Z",
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