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    SHUFTN 0.1.8 Stable

    Timba released this 2026-09-02 12:05:08 +00:00 | 43 commits to main since this release

    Die Bedeutungssuche kann jetzt Bedeutung. Unter Einstellungen → Assistent lässt sich ein Einbettungsmodell eintragen — derselbe Endpunkt, derselbe Schlüssel, ein anderes Modell. Bisher füllte ein Wort-Streuwert den Vektorindex; der findet Wortüberschneidungen, keine Bedeutung. Was der Aufbau kostet, steht wie jeder andere Modellaufruf in der Verbrauchsliste, unter eigenem Anlass.

    Zwei Dinge sagt SHUFTN dabei von selbst: wie breit die Vektoren des Modells sind (es fragt den Endpunkt, statt eine Zahl eintippen zu lassen), und wie viele vorhandene Vektoren ein Modellwechsel wegwirft — die sind nicht bloss weg, sie werden neu gerechnet und kosten dabei erneut.

    Der Assistent liest die richtige Signatur. Beim Übernehmen eines Kontakts aus einer Antwort kam bisher oft der Kontakt des Vorredners heraus, mit dessen Nummer: Das Abschneiden des Zitats arbeitete zeilenweise, und Mails aus HTML haben keine Zeilenumbrüche. Betroffen war der grösste Teil des Schriftverkehrs. Dasselbe galt für die Erkennung von Du und Sie.

    Der Abgleich braucht keine Minute mehr. Er lief 55 bis 69 Sekunden durch, auch wenn es gar nichts Neues gab — im Protokoll stand das als „0 neu, 0 weg". Die Zeit ging in ein Sicherheitsnetz: SHUFTN suchte bei jedem Lauf nach Nachrichten, denen die Einbettung fehlt, und las dafür zehntausend Zeilen je Postfach mit vollem Inhalt. Gemessen: 47 Sekunden, um nichts zu finden. Das Netz wird jetzt einmal je Programmstart gespannt statt alle fünf Minuten, und es liest nur noch, was es braucht — zwei Sekunden statt siebenundvierzig.

    Das Fenster steht nicht mehr sechzehn Sekunden. Beim Start und nach jedem Abgleich hielt SHUFTN an — im Leistungsprotokoll gemessen: dreizehn bis achtzehn Sekunden, immer wieder. Die Ursache war die Liste der Kategorien: Sie wurde aus dem gesamten Nachrichtenbestand zusammengesucht, 187 000 Zeilen für vier Namen, und das auf dem Thread, der das Fenster zeichnet. Die Namen werden jetzt beim Schreiben mitgeführt. Beim ersten Start nach dem Update dauert es einmalig ein paar Sekunden, bis der vorhandene Bestand nachgetragen ist — danach nie wieder.

    Die Suche sitzt jetzt als Lupe über der Nachrichtenliste. Sie stand kurz als eigener Punkt in der Leiste links; das war eine Spalte zu weit weg. Gesucht wird in Nachrichten, also steht der Schalter dort, wo die Nachrichten stehen — neben der Sortierung. Ein Klick klappt die Suche auf, ein zweiter wieder zu, und dazwischen bleibt sie stehen, während man liest.

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