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SHUFTN 0.3.0 Stable
released this
2026-09-04 14:38:07 +00:00 | 30 commits to main since this releaseEine neue Nebenfassung und nicht 0.2.10: Signaturen bekommen einen Baukasten, Notizen Ordner und ein eigenes Fenster, Anhänge einen eigenen Dateibaum. Das sind neue Wege durch das Programm, keine ausgebesserten.
Schriften neu einlesen stört kein offenes Editor-Fenster mehr. Der Katalog nummeriert die Schriftdateien durch; wird er neu gebaut, nachdem jemand eine Schrift installiert oder entfernt hat, bedeutet dieselbe Nummer etwas anderes. Ein Fenster, das längst geladen hatte, bekam unter seiner alten Nummer stillschweigend die falsche Schrift — schlimmer als eine fehlende, weil es niemandem auffällt.
Jeder Katalog trägt jetzt ein Kennzeichen, und es steht in jeder Nummer. Die vier vorigen Kataloge werden weiter bedient: Ein offenes Fenster behält seine Schriften, auch über Neu einlesen und Verwerfen hinweg. Zwei Kataloge können sich damit nicht mehr über dieselbe Nummer verwechseln.
Kalenderfarben lassen sich wählen — Rechtsklick auf den Kalender. Die Farbe kam bisher aus einem Streuwert über die Adresse: stabil, aber nicht verhandelbar. Jetzt öffnet ein Rechtsklick in der Kalenderliste die Palette; Vorgabe nimmt die Wahl zurück, dann gilt wieder die gerechnete.
Neun Farben und mehr nicht — dieselben wie bei den Kategorien, damit nicht zwei Paletten nebeneinander leben. Ein voller Farbwähler liefert Werte, die auf hellem oder dunklem Grund verschwinden, und die Schrift auf dem Termin muss lesbar bleiben. Der Kern nimmt ohnehin nur
#rrggbban: Der Wert landet in einemstyle-Attribut, und was von dort kommt, wird geprüft und nicht geglaubt.Antwortentwürfe hören nach dem letzten Satz auf. Bisher schrieb der Assistent eine Grussformel darunter — und weil das Programm die Signatur ohnehin daruntersetzt, stand der Gruss zweimal in der Mail. Jetzt schreibt er Anrede und Inhalt; der Abschied gehört der Signatur.
Anhänge kommen aus dem eigenen Dateibaum. „Anhang" im Verfassen-Fenster öffnet jetzt den Baum, den SHUFTN ohnehin hat: Startpunkte links, Ordner mit einem Klick, Dateien ankreuzen, fertig. Der Windows-Dialog baut beim Öffnen seine Seitenleiste auf, fragt Netzlaufwerke und OneDrive-Platzhalter ab und lässt darauf warten — SHUFTN liest denselben Ordner über den Kern und zeigt ihn sofort.
Ersetzt wird er trotzdem nicht: Er steht als zweiter Knopf im Wähler, denn er kann zuletzt benutzte Dateien, die Systemsuche und OneDrive-Dateien, die erst geholt werden müssen. Der zuletzt benutzte Ordner wird gemerkt, und zwar getrennt vom Modul Dateien — beide sollen sich nicht gegenseitig den Ort verstellen.
Gelesen wird im Kern, mit derselben Grenze wie vorher (25 MB), und zwar bevor gelesen wird: Eine 300-MB-Datei soll nicht erst durch die Fensterbrücke reisen, um dann abgewiesen zu werden. Gestartet wird nach wie vor nichts — der Baum listet auf und liest, mehr nicht.
Beim Diktat steht jetzt da, was schiefging. Bisher stand der Grund nur im Zeigerfähnchen des Mikrofonknopfes: Wer hineinsprach und nichts geschehen sah, musste mit der Maus stehenbleiben, um zu erfahren, warum. Jetzt steht die Meldung daneben.
Und ein 404 heisst nicht mehr „Der Endpunkt hat abgelehnt (404)". Das ist etwas anderes als eine Ablehnung: Abgelehnt heisst, der Dienst ist da und mag nicht; 404 heisst, es gibt ihn nicht. Die Meldung nennt jetzt die Adresse und sagt, was dort laufen müsste — ein Dienst, der
POST /audio/transcriptionsannimmt. Gegen einen fehlenden Dienst hilft weder eine andere Aufnahme noch ein anderer Schlüssel.Notizen lassen sich einem Postfach zuordnen — und damit überhaupt erreichen. Das Modul fragte bisher immer das verbundene Postfach, beim Laden wie beim Löschen. Notizen eines zweiten Postfachs lagen damit unerreichbar in der Ablage: Das Löschen traf keine Zeile, die Oberfläche sagte „lag schon nicht mehr da", und beim nächsten Öffnen stand die Notiz wieder da. Jetzt steht in der Kopfzeile, aus welchem Postfach die Liste kommt, sobald es mehr als eines gibt.
Notizen lassen sich in Ordner legen. Ein Feld mit Vorschlagsliste am Kopf der Notiz, eine Leiste über der Liste zum Filtern, und wer in einem Ordner steht und etwas anlegt, legt es dorthin. Ein neuer Ordner entsteht, indem man ihn hinschreibt.
Die Ablage ist hiesig, und das steht auch an der Leiste: Exchange führt alle Notizen in einem einzigen Ordner, Graph führt sie gar nicht — ein Ordnerbaum beim Anbieter ist nichts, worauf man warten könnte. Wichtiger noch: Ein Abgleich räumt sie nicht weg. Der Abgleich schreibt bei jedem Lauf über jede Notiz des Anbieters; die Ablage bleibt dabei ausdrücklich stehen, und eine Prüfung hält genau das fest.
Eine Notiz kann auf diesem Rechner bleiben. Beim Anlegen steht „Nur auf diesem Rechner" am Kopf — dann geht sie in kein Postfach, auch wenn das Postfach Notizen führen könnte. Nicht jeder Gedanke gehört dorthin, wo ein Vertreter mitliest. An der Liste steht „nur hier", damit niemand sie in Outlook sucht.
Die Wahl gilt nur beim Anlegen: Bei einer bestehenden Notiz sagt ihre Kennung, wo sie lebt, und eine, die im Postfach liegt, liesse sich nur hierher holen, indem man sie dort löscht — das wäre eine Überraschung.
Notizen öffnen sich in einem eigenen Fenster. Der Knopf sitzt neben „Neue Notiz". Gedacht für den zweiten Bildschirm: Wer beim Telefonieren mitschreibt, will die Notiz neben dem Postfach haben, nicht anstelle davon. Es ist dasselbe Modul, keine abgespeckte zweite Fassung. Die ehrliche Grenze: Das Fenster hört keinen Abgleich mit — was drüben im Hauptfenster entsteht, erscheint hier beim nächsten Öffnen.
Notizen, die sich nicht löschen liessen, lassen sich jetzt löschen. Der Fehler traf jede Notiz, die entstanden ist, während das Postfach über Microsoft 365 hing: Graph führt keine Outlook-Notizen, also vergibt SHUFTN die Kennung selbst. Hängt dasselbe Postfach später über Exchange, hielt das Programm sie für eine Notiz des Anbieters und schickte diese Kennung an
DeleteItem. Exchange antworteteErrorInvalidIdMalformed — Id is malformed, das Löschen brach ab, die Zeile blieb liegen — und beim nächsten Versuch geschah dasselbe. Die Notiz war für immer unlöschbar.Jetzt sagt die Kennung, wo die Notiz lebt: Was SHUFTN selbst vergeben hat, geht gar nicht erst zum Anbieter — weder beim Löschen noch beim Bearbeiten, das an derselben Kennung scheiterte. Und wenn der Anbieter eine Kennung nicht kennt (
ErrorInvalidIdMalformed,ErrorItemNotFound), geht die lokale Zeile trotzdem weg: Was er nicht kennt, kann er nicht verlieren. Der Nutzer erfährt in beiden Fällen, was gesagt wurde. Bei jedem anderen Fehler — keine Leitung, keine Rechte — bleibt die Notiz stehen; dort weiss niemand, ob sie drüben noch liegt.Ein Baukasten für Signaturen — fünf Vorlagen, gefüllt aus den eigenen Angaben. Unter Einstellungen → Signaturen steht jetzt „Signatur bauen": Name, Funktion, Firma, Erreichbarkeit und Anschrift einmal eintragen, und fünf Gerüste zeigen sofort, wie es aussieht — schlicht, mit Trennlinie, mit Farbbalken, zweispaltig oder einzeilig. Aus meinem Kontakt füllen holt, was im Adressbuch zur eigenen Adresse steht; Funktion und Webseite stehen dort nicht und bleiben deine Sache. Die Angaben werden abgelegt, damit das Durchprobieren der Vorlagen nichts kostet.
Die Vorschau steht auf weissem Grund, und das ist kein Versehen: Eine Mail ist weiss. Die Vorlagen tragen deshalb feste Farben statt der Farben von SHUFTN — eine Signatur, die sich nach dem eigenen Erscheinungsbild richtet, wäre beim Empfänger falsch. Aus demselben Grund steht in den Vorlagen kein
<style>, sondern jede Angabe am Element: Outlook, Gmail und die Weboberflächen werfen<style>aus dem Rumpf einer Mail heraus. Wo zwei Dinge nebeneinanderstehen, steht eine Tabelle — Outlook für Windows setzt Mails mit der Rendermaschine von Word, und die kennt keinflex.Die Pflichtangaben nach § 35a GmbHG stehen zur Wahl. Eine Mail an einen bestimmten Geschäftspartner gilt als Geschäftsbrief, und darunter gehören Firma mit Rechtsform, Sitz, Registergericht, Handelsregisternummer und alle Geschäftsführer mit ausgeschriebenem Vornamen. Wer den Schalter setzt, bekommt die Felder — und darunter die Auskunft, was noch fehlt. Der Fuss geht auch unvollständig hinaus, aber dann weiss es der Absender. USt-IdNr. und Aufsichtsratsvorsitz sind vorgesehen, aber freiwillig.
Ein Schalter und keine Vorgabe: Andere Rechtsformen tragen andere Pflichten (§ 37a HGB, § 80 AktG), und wer keine Handelsgesellschaft ist, braucht den Fuss nicht. Ihn allen aufzudrängen hiesse, in fremdem Namen etwas zu behaupten.
Ein Logo lässt sich einbetten. Es wird als Bild in die Signatur gelegt, nicht als Verweis ins Netz: Ein Verweis wäre beim Empfänger meist ein leerer Rahmen — die meisten Mailprogramme laden solche Bilder nicht — und für den, der ihn ausliefert, eine Zählung, wer wann gelesen hat. Der Kern nimmt deshalb nur
data:image/…an und deckelt bei 292 KB; eine einzelne Signatur darf 976 KB gross werden. Beides hängt an jeder Mail, und ohne Grenze steht es in jeder Antwort einer Kette noch einmal.Eine fertige HTML-Datei lässt sich einlesen. In jeder Signaturkarte stehen jetzt Aus Datei und HTML: das eine liest eine
.htmlsamt der Bilder, die man danebenmarkiert hat, das andere zeigt und bearbeitet den Quelltext. Beim Einlesen werden die Regeln aus<style>-Blöcken an die Elemente geschrieben (sonst kämen sie beim Empfänger nicht an), Bilder hineingeholt, und<script>,onclick=undjavascript:fliegen heraus.Was nicht überführt werden kann, steht danach unter der Karte:
@media, eine ausgelagerte.css, ein Bild, das nicht mitmarkiert wurde — jeweils mit Namen. Eine Signatur, die anders aussieht als die Vorlage, ohne dass jemand erfährt warum, ist schlimmer als eine, die gar nicht eingelesen wurde.Das Bearbeitungsfeld der Signatur steht jetzt auf weissem Grund. Solange man dort nur tippte, war der dunkle Grund richtig. Eine eingelesene oder gebaute Signatur bringt aber ihre eigenen Farben mit — auf Weiss gerechnet —, und auf dunklem Grund stand Dunkelblau auf Dunkelgrau.
Der Knopf „Dokument vom Rechner ansehen" ist aus der Kopfzeile heraus. Das Modul Dateien tut dasselbe und zeigt dabei, wo die Datei liegt. Ein zweiter Weg zur selben Sache kostet Platz neben den Knöpfen, die man täglich braucht.
Eine Besprechungsanfrage aus der Suche zeigt ihre Knöpfe sofort. Der Suchtreffer kannte bisher nur Betreff, Absender und Ausschnitt — keinen Termin, keine Einladung. Wer eine Anfrage suchte und öffnete, sah erst die nackte Mail; der Balken mit Zusagen · Mit Vorbehalt · Absagen kam erst, wenn die Detailabfrage nachkam, und blieb ganz aus, wenn die hing. Jetzt trägt der Treffer den Anlass mit — und gewandelt wird er nur noch an einer Stelle: Zwei Wandler waren zwei Gelegenheiten, dass der eine vergisst, was der andere weiss.
Die beiden Fusszeilen liegen wieder auf einer Höhe. Antworten, Allen und Weiterleiten waren 32 Pixel hoch, Antwort entwerfen daneben 40 — zwei Trennlinien mit sechs Pixel Versatz, genau dort, wo der Blick den nächsten Schritt sucht. Beide Zeilen nehmen ihr Mass jetzt aus derselben Angabe.
Der Knopf „Update verfügbar" steht mittig. Er sitzt allein am Fuss der Einstellungsspalte, unter einer Trennlinie — linksbündig sah er aus wie ein Listeneintrag, den jemand vergessen hat. Die Rubriken darüber bleiben an ihrer gemeinsamen linken Kante; die überfliegt man als Liste.
Der farbige Punkt vor „Von" ist weg. Er sagte nichts, was nicht danebenstand.
Empfänger stehen als Plaketten, jede mit einem × zum Entfernen. Vorher war die Zeile eine Kommaliste: Wer den falschen Empfänger loswerden wollte, musste ihn mit dem Textcursor suchen und Zeichen für Zeichen löschen — bei Adressen wie
nepomuk.gail@itm-technologies.deein Geduldsspiel, und wer sich verklickt, schickt an den Falschen. Steht ein Name im Bestand, trägt die Plakette ihn statt der Adresse. Rückschritt im leeren Feld nimmt die letzte Plakette.Und die Vorschläge lassen sich mit den Pfeiltasten bedienen — runter und hoch, Eingabe übernimmt, in der Mail wie im Teilnehmerfeld eines Termins. Ohne Auswahl bleibt die Eingabetaste dem Formular; ein Feld, das sie an sich nimmt, bloss weil eine Liste offensteht, wäre eine Überraschung.
Vorgeschlagen wird jetzt aus dem ganzen Bestand. Ein Kontakt wurde nie angeboten, obwohl er im Adressbuch stand, angeschrieben worden war und in Nachrichten vorkam: Er lag auf Platz 241 von 11 582, und die Liste war bei 200 abgeschnitten — bevor gesucht wurde. An den 201. konnte kein Suchwort heranreichen, egal wie genau man den Namen tippte. Das galt genauso für die Teilnehmenden eines Termins, die dieselbe Quelle fragen.
Mehrere Dokumente dürfen nebeneinander offen stehen. Bisher lag die Grenze bei acht Bearbeitungen; wer ein neuntes anlegte, verlor die erste — auch wenn alle zusammen zwei Megabyte wogen. Wer dann im ältesten Fenster auf „Speichern" drückte, bekam von Euro-Office den Sammelhinweis „Bei der Arbeit mit dem Dokument ist ein Fehler aufgetreten" und war seine Änderungen los.
Gezählt wird jetzt, was die Sitzungen wiegen: 400 MB für alle zusammen. Ein einziges grosses Dokument wiegt schwerer als fünfzig Notizen, und genau das war der Punkt — geschützt werden soll der Arbeitsspeicher, und der weiss nichts von Anzahlen. Eine Höchstzahl gibt es noch als Rückhalt, aber bei 64 statt 8.
Und die Meldung dazu sagt jetzt den wahren Grund. Vorher stand an jedem dieser Fälle derselbe Satz: „Das passiert, wenn es sehr lange offen stand" — auch dann, wenn es am Andrang lag und keine Stunde vergangen war. Er schickte damit in die falsche Richtung. Was weggeräumt wird, merkt sich jetzt seinen Grund, und die Meldung nennt entweder die Frist oder den Andrang. War die Sitzung nie da oder längst angehängt, behauptet sie gar nichts.
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