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    SHUFTN 0.3.3 Stable

    Timba released this 2026-09-05 11:10:51 +00:00 | 27 commits to main since this release

    Eine Fassung aus lauter kleinen Wegen: Favoriten sortieren, mit der Tastatur durch eine Mail kommen, Notizen in Ordner legen, Dateien als Kacheln sehen. Dazu zwei Fehler, die Daten unerreichbar gemacht hätten.

    Auch Aufgaben mit eigener Kennung liessen sich nicht mehr ändern. Derselbe Fehler wie bei den Notizen, und in einem echten Postfach lag bereits eine solche Aufgabe: Sie entstand, als der Anbieter keine führen konnte, und bekam eine Kennung von SHUFTN. Beim nächsten Ändern oder Löschen ging diese Kennung an Exchange, das mit „Id is malformed" antwortete — die Aufgabe wäre für immer stehengeblieben.

    Jetzt gilt für Aufgaben dieselbe Regel wie für Notizen: Was hier vergeben wurde, geht gar nicht erst zum Anbieter, und was er nicht kennt, kann er nicht verlieren.

    Kontakte: grosser Knopf oben, Adressbücher anheftbar. Die Spalte hatte schon alles, was die Mails haben — Postfächer, Adressbücher, Ziehen zum Verschieben. Es fehlten der grosse Knopf am Kopf (er sass klein neben der Suche) und die Möglichkeit, ein Adressbuch oben festzuhalten. Beides ist jetzt da; der Stern erscheint beim Darüberfahren.

    Notizen haben eine Ordnerspalte — wie die Mails. Links der grosse Knopf „Neue Notiz", darunter die Wege: angeheftete Ordner oben, dann „Alle Notizen", die Ordner mit ihrer Anzahl und „Ohne Ordner". Die Chipleiste über der Liste ist damit weg.

    Notizen lassen sich in einen Ordner ziehen. Die Zeile aus der Liste auf den Ordner — dieselbe Geste wie in jedem Dateimanager, und sie erspart den Umweg über das Feld am Kopf der Notiz. Der Ordner, über dem man schwebt, zeigt es an.

    Ordner lassen sich oben anheften. Der Stern erscheint beim Darüberfahren; angeheftete Ordner stehen über einer Trennlinie. Das ist eine Ansichtssache und steht deshalb im Speicher des Rechners — die Zuordnung einer Notiz zu einem Ordner ist eine Angabe über die Notiz und steht im Kern, aber ob dieser Ordner bei mir oben klebt, ist es nicht.

    Ein neuer Ordner entsteht, indem man ihn hinschreibt. Kein zweiter Dialog: Er ist nur ein Name, und die erste Notiz darin macht ihn wirklich. Ein leerer Ordner ist im Kern nichts — gezählt wird, was belegt ist.

    Notizen haben den Assistenten. In der Leiste über dem Text stehen drei Knöpfe: Ausformulieren, Kürzen, Rechtschreibung. Es ist derselbe Assistent, der beim Verfassen hilft — dieselbe Prüfung inbegriffen, dass er keine Zahl erfindet, die im eigenen Text nicht stand. Was am Telefon mitgeschrieben wurde, lässt sich damit in einem Zug lesbar machen.

    Strg+Z nimmt es zurück. Der überarbeitete Text wird über die Auswahl eingefügt und nicht als innerHTML gesetzt: Ein von aussen gesetzter Inhalt löscht den Rückgängig-Stapel des Browsers, und wer aus drei Stichpunkten einen Absatz machen lässt und ihn dann doch nicht will, hätte seine Stichpunkte verloren.

    Und die zuletzt offene Notiz wird wieder aufgeschlagen. Eine Notiz ist selten fertig; wer sie zuklappt, um eine Mail zu beantworten, will sie danach wiederfinden. Gemerkt je Postfach und im Speicher des Rechners — es ist ein Zustand dieses Fensters, keine Eigenschaft der Notiz.

    Dateien lassen sich sortieren und als Kacheln zeigen. Über der Liste stehen drei Ordnungen — Name A–Z, Name Z–A, Zuletzt geändert — und ein Knopf für die Kachelansicht. Ordner bleiben in jeder Ordnung oben: Sie sind der Weg, nicht der Inhalt.

    „Zuletzt geändert" und nicht „zuletzt benutzt": Windows schreibt die Zugriffszeit standardmässig gar nicht mit, und ein Sortierpunkt auf einer Zahl, die niemand pflegt, wäre eine falsche Auskunft.

    Die Kacheln zeigen echte Vorschaubilder — bei Bildern das Bild, bei PDFs die erste Seite. Gezeichnet wird beides in der Webansicht, nicht im Kern: Der hat bewusst keinen Bilddecoder und keinen PDF-Auswerter, und das soll so bleiben. Geladen wird erst, was zu sehen ist; ein Ordner mit dreihundert Fotos zieht also nicht dreihundert Dateien durch die Fensterbrücke, sondern die, an denen man vorbeiscrollt. Über acht Megabyte bleibt es beim Zeichen.

    Der Signaturbaukasten hat einen Farbwähler. Die sechs Vorschläge bleiben für den schnellen Weg; daneben steht jetzt eine Pipette für die Hausfarbe. Was sie liefert, ist #rrggbb — genau die Form, die der Kern annimmt.

    Die Hinweisfähnchen der Modulleiste gehen nach rechts auf. Bisher standen sie mittig unter dem Zeichen — bei einer Leiste von 46 Punkt Breite ragte „Neue Präsentation (PowerPoint, .pptx)" weit über den linken Fensterrand hinaus und war abgeschnitten. Jetzt stehen sie daneben, in einer Zeile. Alle anderen Fähnchen bleiben, wo sie waren, werden aber an den Fensterrand geklammert: Auch am äussersten Knopf steht keines mehr halb draussen.

    Nachgemessen: Das Zeichen liegt von 8 bis 54, das Fähnchen von 62 bis 150 — vollständig im Fenster.

    Und die Namen unter den Zeichen lassen sich abschalten (Ansicht → „Namen unter den Zeichen der Leiste"). Wer SHUFTN täglich benutzt, kennt die Zeichen; acht Wörter in Grossbuchstaben sind dann Lärm. Die Leiste wird dabei von 46 auf 38 Punkt je Zeichen schmaler. Ein Fähnchen hat jetzt jedes Zeichen — auch mit Namen darunter, denn der Name ist ein Kürzel („MAIL"), das Fähnchen nennt die Sache („Posteingang").

    Favoriten lassen sich sortieren — ziehen genügt. Die Reihenfolge steht im Kern und bleibt liegen; was neu dazukommt, hängt sich hinten an. Und zwischen den Favoriten und den Postfächern steht jetzt eine Trennlinie mit Luft davor und danach: Oben die selbst gewählten Wege, darunter die Ordner, wie der Anbieter sie führt. Ohne Trennung las sich beides als eine lange Liste.

    Der Weg durch eine neue Mail geht wieder mit der Tastatur. Zwischen dem Betreff und dem Text standen zehn Knöpfe der Formatleiste — zwölfmal Tab, um mit dem Schreiben anzufangen. Fett, kursiv und die anderen Werkzeuge sind aus der Tabfolge heraus; sie haben ihre Tastenkürzel. Vom Betreff führt Tab jetzt direkt in den Text. Rückwärts bleibt alles erreichbar: Umschalt+Tab aus dem Text führt der Reihe nach über Anhang und Signaturwahl zurück.

    Und in der Rückfrage „Entwurf behalten?" lässt sich mit Tab wählen. Vorher führte Tab dort zurück in die Felder darunter: Sichtbar war die Frage, der Zeiger stand aber im Betreff, und die drei Antworten waren mit der Tastatur nicht zu erreichen.

    Nach einem Modellpaket muss niemand mehr neu starten. SHUFTN bat darum, egal was eingespielt wurde. Für einen Editor stimmt das — er bekommt einen eigenen Ursprung über ein eigenes Protokoll, und Protokolle meldet die Hülle beim Start an. Ein Modell meldet keines an und ist sofort da. Beim ersten Einspielen des deutschen Diktatmodells stand die Bitte trotzdem da, und sie wurde befolgt: 1,2 GB eingespielt, dann neu gestartet — für nichts.

    Erweiterungen lassen sich entfernen. Bisher gab es nur „Einspielen" — was einmal drin war, blieb. Bei einem Editor fiel das nicht auf; bei Modellen schon: Sie wiegen über ein Gigabyte, und wer ein besseres einspielt, will das alte loswerden. Solange zwei Diktatmodelle nebeneinanderliegen, entscheidet ausserdem die Reihenfolge im Ordner, welches genommen wird — und das ist keine Antwort, die jemand gegeben hat.

    Der Knopf steht an der Karte, mit Rückfrage an derselben Stelle. Was weg ist, wird benannt: Name, Fassungen, freigewordener Platz. Läuft das Paket gerade (der Editor liefert seine Seite aus dem Ordner aus), sagt die Meldung, dass ein Neustart nötig ist, statt den Ordner halb zu räumen.

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