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SHUFTN 0.3.8 Stable
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2026-09-10 09:10:31 +00:00 | 21 commits to main since this releaseIm Editor lässt sich der Assistent jetzt auch beauftragen. Über den fünf Knöpfen steht ein Feld: „Was soll entstehen?" — und dort schreibst du in eigenen Worten hinein, was du willst. „Ein Brief an Herrn Weber wegen der Dachrinne, wir kommen nächste Woche." Auf einem leeren Blatt entsteht der Text neu; ist etwas markiert, wird das Markierte nach deinem Auftrag überarbeitet.
Der Unterschied zu den Knöpfen daneben ist nicht die Technik, sondern was hineingeht: Dort fünf feste Anweisungen an einen Text, der schon dasteht, hier deine eigenen Worte an ein Dokument, das auch leer sein darf.
Was der Assistent nicht weiss, lässt er offen. Er ist angewiesen, eine Lücke in eckigen Klammern zu setzen —
[Datum],[Betrag],[Kundennummer]—, statt sich etwas auszudenken. Eine Lücke siehst du beim Lesen; eine erfundene Angabe nicht, weil du den Text für deinen hältst.Weil eine Anweisung im Systemtext eine Bitte bleibt, wird nachgerechnet: Jede Zahl im Ergebnis, die weder in deinem Auftrag noch im Dokument stand, steht hinterher in einer Zeile unter der Leiste. Verworfen wird sie nicht — du hast ja um neuen Text gebeten, und ein Brief, den das Programm wegen einer Aufzählungsziffer wegwirft, wäre ein Knopf, der nicht tut, was er verspricht. Gesagt wird es trotzdem: Ein erfundener Betrag in einem Angebot ist der Fehler, den man beim Überfliegen nicht bemerkt.
Sehr lange Dokumente werden abgewiesen statt abgeschnitten. Eine Überarbeitung, der die zweite Hälfte fehlt, merkst du erst beim Lesen — da ist der alte Text schon ersetzt. Der Ausweg steht in der Meldung: den Abschnitt markieren, um den es geht.
Auch das hängt am Editor-Paket und kommt mit dessen Fassung 9.3.4-hotfix.1-shuftn.5.
Ein Anhang lässt sich aus dem Betrachter heraus behalten. Wer ein PDF aus einer Nachricht öffnet, konnte es bisher ansehen und drucken — jetzt steht neben dem Drucker eine Diskette: Ordner aussuchen, Namen eintippen, fertig. Es gilt für jeden Anhang im Betrachter, nicht nur für PDF.
Nur beim Anhang. Eine Datei, die schon auf dieser Platte liegt oder von dort hereingezogen wurde, ist bereits lokal; ein „Speichern unter" daneben wäre ein Knopf, der etwas verspricht, das längst da ist.
Es gelten dieselben vier Grenzen wie beim Ablegen aus dem Editor, und der Wähler samt Rückfrage ist buchstäblich derselbe Baustein — zweimal derselbe Ablauf wären zwei Stellen, an denen jemand die Rückfrage vergessen kann. Dazu bekommt die abgelegte Datei die Herkunftsmarke, die Windows sonst beim Herunterladen setzt: Sie kam aus einer fremden Nachricht, und Word und Excel sollen sie in der geschützten Ansicht öffnen. Das eigene Dokument aus dem Editor bekommt sie nicht — es kommt nicht von draussen, und eine Warnung davor wäre eine, die niemand ernst nimmt.
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SHUFTN 0.3.7 Stable
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2026-09-09 09:20:40 +00:00 | 22 commits to main since this releaseDer Abwesenheits-Assistent ist da. Unter Einstellungen → Abwesenheit: an, aus, oder nur in einem Zeitraum, dazu eine Antwort für das eigene Haus und eine zweite nach draussen — die darf anders lauten, denn wer intern die Vertretung nennt, will das nach aussen selten. Wer draussen überhaupt eine bekommt, ist einstellbar: niemand, nur wer im Adressbuch steht, oder alle.
Verschickt wird sie von Exchange, nicht von SHUFTN — sie geht also auch hinaus, wenn der Rechner aus ist. Daran hängt auch, dass kein Hin und Her entsteht: Exchange antwortet jedem Absender in einer Abwesenheit höchstens einmal und auf Rundschreiben und automatische Antworten gar nicht. Zwei abwesende Postfächer schaukeln sich damit nicht auf. Wer eingeschaltet ohne Text speichern will, wird abgewiesen: Der Assistent verschickte sonst leere Antworten, die beim Empfänger wie ein Fehler des Absenders aussehen.
Mail und Notizen lassen sich drucken. In der Mailansicht und in der Notizleiste ein Drucker; auf dem Blatt steht ein Kopf mit Betreff, Absender, Empfängern und Datum beziehungsweise mit Titel, Ordner und den Zeitpunkten. Ein Ausdruck ohne Absender ist ein Blatt, das niemand mehr zuordnen kann.
Der Rumpf einer Mail wird dabei in seinem abgeschotteten Rahmen gedruckt und nicht herausgeholt: Er kommt vom Absender, und die Grenze, um derentwillen der Rahmen existiert, gilt beim Drucken genauso.
Der Editor kann jetzt auch auf die Platte speichern. Neben den beiden Wegen „an eine neue Nachricht" und „als Antwort anhängen" steht jetzt Speichern unter … — mit dem eigenen Dateiwähler, demselben Baum wie beim Anhängen, nur andersherum: Ordner aussuchen, Namen eintippen, fertig.
Die Bearbeitung bleibt dabei offen. Wer sein Dokument ablegt, will oft noch weiterarbeiten oder es zusätzlich anhängen; ein Fenster, das sich nach dem Speichern selbst entwertet, zwänge ihn, von vorn anzufangen.
Es ist der erste Weg, auf dem SHUFTN etwas auf die Platte schreibt — das Modul Dateien liest bis heute nur. Vier Grenzen halten ihn eng: Es gehen nur Bytes aus einer Bearbeitung hinaus (kein Kommando für beliebige Inhalte an beliebige Pfade), der Name ist ein einzelnes Stück Pfad und keine Ebene nach oben, ausführbare Endungen werden abgewiesen, und über eine vorhandene Datei wird erst nach einer Rückfrage geschrieben.
Auch Dokumente lassen sich drucken — PDF, Word, Excel. Im Dokumentfenster ein Drucker; bei einem PDF werden die Seiten eigens für Papier gezeichnet (nicht die Bildschirmfassung — die ist auf die Fensterbreite gerechnet und beim Blättern zum Teil noch gar nicht gezeichnet), sonst wird gedruckt, was aus dem Datenmodell gebaut ist.
Im Editor gab es dafür einen Knopf, der immer in einen Fehler führte, und zwar in „unbekannter Fehler". Der Grund liegt tiefer: Euro-Office druckt, indem es bei einem Dokumenten-Umwandlungsdienst ein PDF bestellt — den gibt es in einem Paket ohne Server nicht, und die Inhaltsrichtlinie kennt weder http noch https. Der andere Weg verlangt die native Brücke der ONLYOFFICE-Desktop-App. Der Knopf ist deshalb weg, und gedruckt wird dort, wo es geht.
Der Schreibhelfer sitzt jetzt auch im Editor. Unter der Leiste im Bearbeiten-Fenster stehen dieselben Knöpfe wie beim Verfassen und an der Notiz — Kürzen, Ausformulieren, Rechtschreibung, Freundlicher, Sachlicher. Es sind dieselben Knöpfe aus derselben Liste, nicht eine zweite Fassung: Sonst hiesse „Kürzen" hier irgendwann etwas anderes als dort.
Gearbeitet wird an dem, was markiert ist. Ist nichts markiert, nimmt ein Textdokument den ganzen Text; in einer Folie das Textfeld, in dem der Cursor steht — dort hängt der Text an den einzelnen Feldern, ein „ganze Folie überarbeiten" gibt es nicht. Der überarbeitete Absatz behält die Schrift der Stelle, an der er einsetzt, und ein Strg+Z nimmt ihn wieder zurück.
Zwei Dinge, die dabei nicht passieren dürfen: Zwischen Lesen und Einsetzen rechnet das Modell, und in dieser Zeit kann der Cursor woanders hin. Deshalb wird die Stelle gemerkt und vor dem Einsetzen geprüft — steht dort inzwischen etwas anderes, wird nichts ersetzt und das gesagt. Und der Text geht zum Überarbeiten nach oben in SHUFTN; im Editorfenster selbst steckt kein Modell und keine Leitung nach draussen.
In Tabellen gibt es die Knöpfe nicht, und dort steht auch, warum: Der Editor gibt einen markierten Zellbereich als Text gar nicht heraus, und Einsetzen schriebe in die aktive Zelle statt in die Auswahl. Ein Knopf, der dort etwas anderes täte als im Textdokument, wäre schlimmer als keiner.
Beides — der fehlende Druckknopf und der Schreibhelfer — hängt am Editor-Paket und kommt mit dessen Fassung 9.3.4-hotfix.1-shuftn.4; unter Einstellungen → Erweiterungen steht, welche installiert ist.
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SHUFTN 0.3.6 Stable
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2026-09-08 09:45:42 +00:00 | 23 commits to main since this releaseAlle Adressbücher werden abgeglichen, nicht nur das erste. Wer mehrere führt, sah sie zwar in der Spalte, aber nur das Standardadressbuch hatte Inhalt — die anderen standen leer da, und der Abgleich sagte es in einer Klage. Der Grund war eine Lücke im Vertrag der Adapter: Beide konnten je Ordner abrufen, nur ausdrücken liess es sich nicht. Jetzt kommt jeder Kontakt mit, und wenn ein einzelnes Adressbuch klemmt — fehlende Berechtigung an einem freigegebenen Postfach etwa —, nimmt es die anderen nicht mit; sein Name steht in der Meldung, damit man weiss, welches fehlt.
Aufgaben und Notizen liegen jetzt in den Ordnern des Postfachs. Beide kamen bisher nur aus einem einzigen Ordner — dem, den Exchange als Standard führt. Wer seine Aufgaben in Outlook auf „Kunden" und „Intern" verteilt hatte, sah in SHUFTN einen Teil davon und nirgends einen Hinweis auf den Rest. Jetzt kommen sie aus allen, jede weiss, wo sie liegt, und beide Module haben eine Ordnerspalte: anlegen, verschieben, umsortieren, einen leeren wieder wegnehmen. Es sind dieselben Ordner wie in Outlook — was hier entsteht, entsteht dort, und umgekehrt.
Die Notizen hatten daneben eine zweite, eigene Ablage, die es nur auf diesem Rechner gab. Sie ist weg, und das ist der Punkt: Zwei Ordnungen für dieselbe Sache waren eine zu viel, und die hiesige fand in Outlook niemand. Bei Microsoft 365 sind es die Listen von To Do; Notizen führt Graph weiterhin gar nicht, dort bleiben sie hiesig, und das steht auch so an der Zeile.
Im Termin standen spitze Klammern statt der Tagesordnung. Wer den Termin in Outlook oder Teams angelegt hatte, dessen Notiz lag als HTML beim Server — und die kam roh im Textfeld an, samt Tabellen um die Einwahldaten. Sie wird jetzt zu Text gemacht, wie es bei Notizen und beim Microsoft-365-Anschluss immer schon geschah.
Ein neuer Ordner hiess nicht, wie er wirklich heisst. Exchange hängt an einen Namen, den es im selben Elternordner schon gibt, wortlos eine Zahl an. SHUFTN fragte den wirklichen Namen zwar nach, sah aber an der falschen Stelle in der Antwort nach und trug deshalb immer den gewünschten ein — bis der nächste Abgleich es stillschweigend richtigstellte.
Die Rückfrage vor dem Löschen steht jetzt in einem eigenen Fenster. Sie stand bisher da, wo geklickt wurde: Der Knopf wurde zu „Wirklich löschen", die Zeile klappte eine zweite Reihe auf. Das las sich gut und war doch falsch — wer zweimal auf dieselbe Stelle klickt, hat gelöscht, ohne je eine Frage gelesen zu haben. Jetzt fragt ein Fenster, es nennt den Namen und die Folge, und Escape oder ein Klick daneben heisst immer Nein. Betrifft Aufgaben, Notizen, Termine, Kontakte, Posteingangsregeln, Signaturen und Modellpakete. Zwei Handgriffe fragen überhaupt zum ersten Mal: Ein freigegebenes Postfach und eine liegengebliebene lokale Kopie gingen bisher auf einen einzigen Klick weg, ohne ein Wort.
Der Assistent rechnet nicht mehr an Terminmails und Quittungen. Eine Besprechungsanfrage, eine Absage, die Zusage eines anderen — was darin steht, sind Felder, und der Balken über der Nachricht zeigt sie längst an. Eine Zusammenfassung davon war dieselbe Auskunft ein zweites Mal, bezahlt und ungenauer. Dasselbe gilt für „Gelesen:" und „Zugestellt:": Die melden nichts über die Welt, sondern über die eigene Post von gestern. Wer es trotzdem will, klickt „Trotzdem einschätzen".
Im Monatsgitter blieb eine leere Bahn stehen. Ein ganztägiger Termin am Samstag hielt in der ganzen Woche Platz frei — von Montag bis Freitag rutschte alles eine Reihe nach unten, und darüber stand ein leeres Band, für das es an diesen Tagen keinen Grund gab. Jetzt hält jeder Tag nur so viel frei, wie über ihm wirklich liegt.
Die Teilnehmenden einer Einladung sehen aus wie Empfänger — Plaketten mit einem Kreuz, wie An, Kopie und Blindkopie einer Mail. Vorher stand dort ein mehrzeiliges Textfeld mit Kommas: Wer jemanden wieder herausnehmen wollte, musste seine Adresse suchen und Zeichen für Zeichen löschen, und ob das Komma am Ende noch stimmte, sah man erst beim Speichern. Es ist beides dasselbe, also sieht es jetzt auch gleich aus — und es ist derselbe Baustein, damit die beiden nicht wieder auseinanderlaufen.
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SHUFTN 0.3.5 Stable
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2026-09-07 06:27:19 +00:00 | 25 commits to main since this releaseOrdner anlegen — das ging bisher gar nicht, auch nicht über einen Umweg. Dazu drei Ziehgesten, die aussahen, als gäbe es sie, und es nicht taten, und ein Fehler, der aus jedem Vorschaubild ein zerbrochenes Zeichen machte.
Vorschaubilder blieben zerbrochen. Die Kachel gab ihre eigene
blob:-Adresse wieder frei: Mit dem Setzen des Bildes änderte sich eine Abhängigkeit des Effekts, React räumte den vorigen Durchlauf ab — und dessen Aufräumen löschte genau die Adresse, die gerade gesetzt worden war. Was blieb, war das zerbrochene Bildzeichen mit dem Dateinamen daneben. Der Effekt hängt jetzt nur noch an dem, was die Vorschau ausmacht.Die Schrift der Postfach- und Ordnerzeilen lässt sich wählen — unter Einstellungen → Ansicht, zwei Farben, und sie gelten in allen drei Spalten zugleich: Mails, Kontakte, Notizen. Zwei getrennte Einstellungen für dieselbe Art Zeile wären zwei Gelegenheiten, sie auseinanderlaufen zu lassen. Solange nichts gewählt ist, gilt die Vorgabe, und die ist genau das, was vorher dastand. Wer eine Farbe wählt, sieht sie auch an der offenen Zeile — dass sie offen ist, sagt der Grund darunter.
Postfächer lassen sich verschieben — und stehen überall gleich. In Kontakten und Notizen liessen sie sich gar nicht umsortieren; in den Mails ging es nur nach oben, weil das Gezogene immer vor der Zielzeile landete. Jetzt entscheidet die berührte Hälfte, ein Strich sagt es vorher, und alle drei Spalten lesen dieselbe Reihenfolge: Vorher hatte die Mailspalte eine eigene, und dasselbe Postfach stand je nach Modul woanders.
Ordner lassen sich anlegen — per Rechtsklick, dort, wo sie hingehören. Auf einen Ordner: ein Unterordner darunter. Auf ein Postfach: einer oben darin. Das ging bisher gar nicht, auch nicht über einen Umweg — der Vertrag zwischen SHUFTN und den Anbietern kannte kein Anlegen. Jetzt kennt er es:
CreateFolderbei Exchange,childFoldersbei Microsoft 365. Der neue Ordner steht sofort in der Spalte, nicht erst nach dem nächsten Abgleich, und er trägt die Kennung des Anbieters — nicht den Namen, den man hingeschrieben hat. Denselben Namen an derselben Stelle lehnt SHUFTN vorher ab: Exchange hängt sonst wortlos eine Zahl an, und man hätte zwei fast gleich heissende Ordner, ohne es gewollt zu haben. Wo der Anbieter ihn doch umbenennt, steht es da.Die Favoriten der Mails liessen sich nicht ziehen — gleich zwei bekannte Fallen auf einmal: Die Zeile war ein
button, und ein Formularelement schluckt die Ziehgeste, bevor sie den ziehbaren Rahmen erreicht; und der Zug führte keine Daten mit, was Chromium wortlos verwirft. Beides steht seit längerem an der Adressbuchzeile beschrieben. Jetzt ziehen sie, mit demselben Einfügestrich wie überall, und auch nach unten.Downloads
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SHUFTN 0.3.4 Stable
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2026-09-05 12:37:51 +00:00 | 26 commits to main since this releaseEine Fassung über Kontakte und Notizen: Die beiden Module sehen jetzt aus wie die Mails und lassen sich auch so bedienen — Postfächer zuklappen, Ordner an ihre Stelle ziehen, suchen, sortieren, Spalten breiter machen. Dazu drei stille Fehler, die niemand gemeldet hätte, weil sie nach nichts aussahen.
Postfächer lassen sich zuklappen — bei Kontakten und bei Notizen. Ein Postfach ist ein Überordner, so wie bei den Mails. Wer fünf Freigaben angebunden hat, sah sonst fünfzig Adressbücher untereinander. Bei den Kontakten stand dafür schon ein Pfeil da, der nichts tat — ein Zeichen, das etwas verspricht, ist schlimmer als keines. Zugeklappt steht die Anzahl daneben, damit niemand raten muss, ob dort etwas liegt.
Die Notizen zeigen jetzt alle Postfächer nebeneinander. Das Auswahlfeld über der Liste ist weg: Man sah immer nur eines und musste umschalten, um zu wissen, ob anderswo etwas liegt. Ordner lassen sich darin auch untereinander verschieben — die Reihenfolge steht im Fenster, denn ein Notizordner ist ohnehin nur ein Name in einer Spalte.
Und die Suche kennt ihren Bereich — dieselben Worte wie bei den Mails. Bei den Kontakten „Dieses Adressbuch" oder „Dieses Postfach", bei den Notizen „Dieser Ordner" oder „Dieses Postfach". Bei den Kontakten war das vorher ein stiller Fehler: Sobald jemand suchte, fiel der Filter auf das offene Adressbuch weg, ohne dass es dastand. Wer in „Lieferanten" suchte, bekam Treffer aus „Kontakte" — und hielt sie für Lieferanten.
Das Verschieben der Adressbücher war nie kaputt — die Attrappe hat es verschluckt. Der Rang wird geschrieben und beim Lesen benutzt; im Entwicklungsbetrieb holte das sofortige Nachladen aber die feste Liste zurück, und von aussen sah es aus wie ein Fehler. Die Attrappe merkt sich die Reihenfolge jetzt, wie es der Kern tut.
Ordner lassen sich jetzt wirklich nach unten schieben. Bisher landete das Gezogene immer vor der Zeile, auf der es fiel — wer etwas nach unten schob, setzte es genau dorthin, wo es schon stand, und der Zug sah folgenlos aus. Jetzt entscheidet die Hälfte der Zeile, die der Zeiger berührt: obere Hälfte davor, untere dahinter. Ein farbiger Strich sagt es vorher, statt dass man es hinterher sieht. Bei Kontakten und bei Notizen.
Der Ordner entsteht dort, wo man hinzeigt. Rechtsklick auf ein Postfach oder einen Ordner in den Notizen legt einen neuen an; der Knopf „Neuer Ordner" am Fuss der Spalte ist weg. Er konnte nicht sagen, wohin — er legte immer im offenen Postfach an. Ein frisch angelegter Ordner steht ab sofort gestrichelt in der Spalte, bis die erste Notiz darin liegt: Vorher war er beim nächsten Klick wieder weg, weil der Kern nur belegte Ordner kennt.
Lupe und Sortierung statt eines zweiten „Neu"-Knopfs. Über der Liste der Kontakte und der Notizen steht jetzt dieselbe Kopfzeile wie über den Nachrichten: Titel, Anzahl, Lupe, Sortierung. Die Kontakte lassen sich nach Name oder Firma ordnen — die Buchstabenfächer richten sich mit —, die Notizen nach Änderung oder Titel. Der kleine Knopf „Neu" ist weggefallen: Der grosse in der Spalte links tut dasselbe und steht dort, wo die Ordner sind.
Auch die Kategorien klappen zu. Bei den Kontakten stand über ihnen ein Pfeil, der nichts tat — derselbe leere Ruf wie früher bei den Postfächern. Zugeklappt steht die gewählte Kategorie im Kopf, damit niemand vor einer kürzeren Liste sitzt und den Grund nicht sieht.
Über der Notiz steht jetzt dieselbe Leiste wie über einer Nachricht. Gleiche Höhe, gleiche Zeichen, gleiche Stelle: verschieben, kopieren, löschen — und rechts die Marke „nur hier", wenn die Notiz in kein Postfach geht. Verschieben war vorher ein Textfeld unter dem Titel, Löschen nur ein Zeichen an der Zeile in der Liste; beides an Orten, an denen es niemand suchte. Bei einer noch nicht gespeicherten Notiz steht in der Leiste stattdessen der Haken „Nur auf diesem Rechner" — danach entscheidet die Kennung, und dann wäre er eine Zusage, die niemand einlöst.
Das Ablagefeld im Notizkopf ist weg. Die Spalte links sagt dasselbe und tut es besser: Der Ordner steht dort, die Notiz zieht man hinein, und ein neuer entsteht mit dem Rechtsklick. Zwei Stellen für dieselbe Angabe sind eine zu viel.
Die Spalten lassen sich ziehen — auch bei Kontakten und Notizen, nicht nur bei den Mails. Die Breiten werden je Rechner gemerkt.
Ein Postfach, eine Ablage. Favoriten, Reihenfolge und die zuletzt offene Notiz hingen daran, wie man ein Postfach geöffnet hatte: über die Vorgabe „das verbundene" oder durch Anklicken. Dasselbe Postfach hatte damit zwei Ablagen, und angeheftete Ordner verschwanden scheinbar von selbst.
Und wenn das Ablegen einer Notiz nicht greift, steht es jetzt da. Der Kern meldet, ob er die Notiz noch kennt; bisher zeichnete die Spalte den Zug trotzdem, und beim nächsten Abgleich sass die Notiz wieder, wo sie war.
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SHUFTN 0.3.3 Stable
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2026-09-05 11:10:51 +00:00 | 27 commits to main since this releaseEine Fassung aus lauter kleinen Wegen: Favoriten sortieren, mit der Tastatur durch eine Mail kommen, Notizen in Ordner legen, Dateien als Kacheln sehen. Dazu zwei Fehler, die Daten unerreichbar gemacht hätten.
Auch Aufgaben mit eigener Kennung liessen sich nicht mehr ändern. Derselbe Fehler wie bei den Notizen, und in einem echten Postfach lag bereits eine solche Aufgabe: Sie entstand, als der Anbieter keine führen konnte, und bekam eine Kennung von SHUFTN. Beim nächsten Ändern oder Löschen ging diese Kennung an Exchange, das mit „Id is malformed" antwortete — die Aufgabe wäre für immer stehengeblieben.
Jetzt gilt für Aufgaben dieselbe Regel wie für Notizen: Was hier vergeben wurde, geht gar nicht erst zum Anbieter, und was er nicht kennt, kann er nicht verlieren.
Kontakte: grosser Knopf oben, Adressbücher anheftbar. Die Spalte hatte schon alles, was die Mails haben — Postfächer, Adressbücher, Ziehen zum Verschieben. Es fehlten der grosse Knopf am Kopf (er sass klein neben der Suche) und die Möglichkeit, ein Adressbuch oben festzuhalten. Beides ist jetzt da; der Stern erscheint beim Darüberfahren.
Notizen haben eine Ordnerspalte — wie die Mails. Links der grosse Knopf „Neue Notiz", darunter die Wege: angeheftete Ordner oben, dann „Alle Notizen", die Ordner mit ihrer Anzahl und „Ohne Ordner". Die Chipleiste über der Liste ist damit weg.
Notizen lassen sich in einen Ordner ziehen. Die Zeile aus der Liste auf den Ordner — dieselbe Geste wie in jedem Dateimanager, und sie erspart den Umweg über das Feld am Kopf der Notiz. Der Ordner, über dem man schwebt, zeigt es an.
Ordner lassen sich oben anheften. Der Stern erscheint beim Darüberfahren; angeheftete Ordner stehen über einer Trennlinie. Das ist eine Ansichtssache und steht deshalb im Speicher des Rechners — die Zuordnung einer Notiz zu einem Ordner ist eine Angabe über die Notiz und steht im Kern, aber ob dieser Ordner bei mir oben klebt, ist es nicht.
Ein neuer Ordner entsteht, indem man ihn hinschreibt. Kein zweiter Dialog: Er ist nur ein Name, und die erste Notiz darin macht ihn wirklich. Ein leerer Ordner ist im Kern nichts — gezählt wird, was belegt ist.
Notizen haben den Assistenten. In der Leiste über dem Text stehen drei Knöpfe: Ausformulieren, Kürzen, Rechtschreibung. Es ist derselbe Assistent, der beim Verfassen hilft — dieselbe Prüfung inbegriffen, dass er keine Zahl erfindet, die im eigenen Text nicht stand. Was am Telefon mitgeschrieben wurde, lässt sich damit in einem Zug lesbar machen.
Strg+Z nimmt es zurück. Der überarbeitete Text wird über die Auswahl eingefügt und nicht als
innerHTMLgesetzt: Ein von aussen gesetzter Inhalt löscht den Rückgängig-Stapel des Browsers, und wer aus drei Stichpunkten einen Absatz machen lässt und ihn dann doch nicht will, hätte seine Stichpunkte verloren.Und die zuletzt offene Notiz wird wieder aufgeschlagen. Eine Notiz ist selten fertig; wer sie zuklappt, um eine Mail zu beantworten, will sie danach wiederfinden. Gemerkt je Postfach und im Speicher des Rechners — es ist ein Zustand dieses Fensters, keine Eigenschaft der Notiz.
Dateien lassen sich sortieren und als Kacheln zeigen. Über der Liste stehen drei Ordnungen — Name A–Z, Name Z–A, Zuletzt geändert — und ein Knopf für die Kachelansicht. Ordner bleiben in jeder Ordnung oben: Sie sind der Weg, nicht der Inhalt.
„Zuletzt geändert" und nicht „zuletzt benutzt": Windows schreibt die Zugriffszeit standardmässig gar nicht mit, und ein Sortierpunkt auf einer Zahl, die niemand pflegt, wäre eine falsche Auskunft.
Die Kacheln zeigen echte Vorschaubilder — bei Bildern das Bild, bei PDFs die erste Seite. Gezeichnet wird beides in der Webansicht, nicht im Kern: Der hat bewusst keinen Bilddecoder und keinen PDF-Auswerter, und das soll so bleiben. Geladen wird erst, was zu sehen ist; ein Ordner mit dreihundert Fotos zieht also nicht dreihundert Dateien durch die Fensterbrücke, sondern die, an denen man vorbeiscrollt. Über acht Megabyte bleibt es beim Zeichen.
Der Signaturbaukasten hat einen Farbwähler. Die sechs Vorschläge bleiben für den schnellen Weg; daneben steht jetzt eine Pipette für die Hausfarbe. Was sie liefert, ist
#rrggbb— genau die Form, die der Kern annimmt.Die Hinweisfähnchen der Modulleiste gehen nach rechts auf. Bisher standen sie mittig unter dem Zeichen — bei einer Leiste von 46 Punkt Breite ragte „Neue Präsentation (PowerPoint, .pptx)" weit über den linken Fensterrand hinaus und war abgeschnitten. Jetzt stehen sie daneben, in einer Zeile. Alle anderen Fähnchen bleiben, wo sie waren, werden aber an den Fensterrand geklammert: Auch am äussersten Knopf steht keines mehr halb draussen.
Nachgemessen: Das Zeichen liegt von 8 bis 54, das Fähnchen von 62 bis 150 — vollständig im Fenster.
Und die Namen unter den Zeichen lassen sich abschalten (Ansicht → „Namen unter den Zeichen der Leiste"). Wer SHUFTN täglich benutzt, kennt die Zeichen; acht Wörter in Grossbuchstaben sind dann Lärm. Die Leiste wird dabei von 46 auf 38 Punkt je Zeichen schmaler. Ein Fähnchen hat jetzt jedes Zeichen — auch mit Namen darunter, denn der Name ist ein Kürzel („MAIL"), das Fähnchen nennt die Sache („Posteingang").
Favoriten lassen sich sortieren — ziehen genügt. Die Reihenfolge steht im Kern und bleibt liegen; was neu dazukommt, hängt sich hinten an. Und zwischen den Favoriten und den Postfächern steht jetzt eine Trennlinie mit Luft davor und danach: Oben die selbst gewählten Wege, darunter die Ordner, wie der Anbieter sie führt. Ohne Trennung las sich beides als eine lange Liste.
Der Weg durch eine neue Mail geht wieder mit der Tastatur. Zwischen dem Betreff und dem Text standen zehn Knöpfe der Formatleiste — zwölfmal Tab, um mit dem Schreiben anzufangen. Fett, kursiv und die anderen Werkzeuge sind aus der Tabfolge heraus; sie haben ihre Tastenkürzel. Vom Betreff führt Tab jetzt direkt in den Text. Rückwärts bleibt alles erreichbar: Umschalt+Tab aus dem Text führt der Reihe nach über Anhang und Signaturwahl zurück.
Und in der Rückfrage „Entwurf behalten?" lässt sich mit Tab wählen. Vorher führte Tab dort zurück in die Felder darunter: Sichtbar war die Frage, der Zeiger stand aber im Betreff, und die drei Antworten waren mit der Tastatur nicht zu erreichen.
Nach einem Modellpaket muss niemand mehr neu starten. SHUFTN bat darum, egal was eingespielt wurde. Für einen Editor stimmt das — er bekommt einen eigenen Ursprung über ein eigenes Protokoll, und Protokolle meldet die Hülle beim Start an. Ein Modell meldet keines an und ist sofort da. Beim ersten Einspielen des deutschen Diktatmodells stand die Bitte trotzdem da, und sie wurde befolgt: 1,2 GB eingespielt, dann neu gestartet — für nichts.
Erweiterungen lassen sich entfernen. Bisher gab es nur „Einspielen" — was einmal drin war, blieb. Bei einem Editor fiel das nicht auf; bei Modellen schon: Sie wiegen über ein Gigabyte, und wer ein besseres einspielt, will das alte loswerden. Solange zwei Diktatmodelle nebeneinanderliegen, entscheidet ausserdem die Reihenfolge im Ordner, welches genommen wird — und das ist keine Antwort, die jemand gegeben hat.
Der Knopf steht an der Karte, mit Rückfrage an derselben Stelle. Was weg ist, wird benannt: Name, Fassungen, freigewordener Platz. Läuft das Paket gerade (der Editor liefert seine Seite aus dem Ordner aus), sagt die Meldung, dass ein Neustart nötig ist, statt den Ordner halb zu räumen.
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SHUFTN 0.3.2 Stable
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2026-09-05 07:29:10 +00:00 | 28 commits to main since this releaseDas Diktat bekommt ein deutsches Modell — und der Umweg über einen Endpunkt fällt weg.
Das Diktat hört auf ein deutsches Modell. Bisher lag
whisper-basebei — klein und schnell, aber an Namen und Zahlen scheiterte es. An einem gesprochenen Satz gemessen:base: „Herr Nepomok geil von der Spinglereiwebe … Kalenderwoche 7 und 30" turbo-de: „Herr Nepomuk-Geil von der Spenglerei Weber … Kalenderwoche 37"
Das neue Paket trägt
whisper-large-v3-turboin der deutschen Fassung von primeline (Apache-2.0). Es kostet: 1,2 GB statt 158 MB, und für zwölf Sekunden Sprache rechnet es zwölf Sekunden statt drei. Dafür steht in der Mail, was gesagt wurde — und nicht etwas, das man erst wieder ausbessert. Das kleine Modell bleibt daneben liegen, für schwache Rechner.Ein Fehler, der dabei auffiel: Whisper hörte nicht auf. Bei einer Aufnahme von fünf Sekunden kam derselbe Satz achtmal zurück. Der Grund war das Fenster: Whisper ist auf dreissig Sekunden trainiert, und wer ihm weniger gibt, bekommt kein Schlusszeichen. Jetzt wird jedes Fenster mit Stille aufgefüllt — so, wie es die Vorlage von OpenAI tut.
Der Weg über einen Endpunkt ist heraus. Mit ihm das Feld „Diktat-Modell" unter Einstellungen → Assistent. Es zeigte auf einen Dienst, den nicht jeder hat — am eigenen Endpunkt antwortete
POST /audio/transcriptionsmit 404, während das Textmodell danebenlief. Ein Feld, das auf einen Weg zeigt, den es nicht mehr gibt, ist schlimmer als keines. Diktiert wird jetzt ausschliesslich hier, mit dem Modell aus dem Plugin. Der abgelegte Modellname bleibt in der Datenbank stehen; er wird nur nicht mehr gelesen.Und die Grenzen für Pakete sind gewachsen — von 700 MB auf 2,5 GB beim Herunterladen und von 1,5 GB auf 4 GB beim Entpacken. Die alten Zahlen waren für einen Editor gedacht; an ihnen wäre das Modellpaket gescheitert, bevor jemand etwas gemerkt hätte.
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SHUFTN 0.3.1 Stable
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2026-09-04 15:12:36 +00:00 | 29 commits to main since this releaseDiktieren braucht keinen Endpunkt mehr — Whisper rechnet auf diesem Rechner. Das Modell dazu kommt als eigenes Paket, das man einspielt oder eben nicht.
Diktieren geht jetzt ohne Endpunkt — auf diesem Rechner. Bisher brauchte das Diktat einen Dienst, der
POST /audio/transcriptionsannimmt. Am eigenen Endpunkt gemessen:GET /v1/ki/modelsantwortete 401 (die Route gibt es),/audio/transcriptionsantwortete 404. Dort lief das Textmodell, aber keine Spracherkennung — und damit ging Diktieren gar nicht, ohne dass jemand am Server etwas nachrüstet.Jetzt rechnet Whisper hier: Die Aufnahme verlässt den Rechner nicht, nicht einmal ins eigene Rechenzentrum. Wer ein Modell eingespielt hat, bekommt diesen Weg; wer keines hat, weiter den Endpunkt. Der Mikrofonknopf sagt im Zeigerfähnchen, welcher gerade gilt.
An einer gesprochenen Probe nachgemessen (die Sprachausgabe von Windows las einen Satz vor, 4,9 Sekunden):
geladen in 232 ms erkannt in 453 ms „Bitte senden Sie mir das Angebot für die Halle süd bis Freitag."
Gesprochen war „… Halle Süd …" — bis auf die Grosschreibung Wort für Wort.
Das Modell kommt als Plugin.
whisper-basewiegt 277 MB, der Installer von SHUFTN 272 MB; beides zusammen hiesse ein halbes Gigabyte für jeden, auch für den, der nie diktiert. Es wird deshalb eingespielt wie der Editor — unter Einstellungen → Erweiterungen, mit Prüfsummen und der Möglichkeit, es wieder loszuwerden. Ohne Neustart: Ein Modell meldet kein Schema an, der Kern liest seine Dateien beim nächsten Diktat.Damit gibt es zwei Arten Plugin. Ein Modell nennt weder
schemanocheinstieg, und beides wird abgewiesen: Stünde dort ein Schema, lieferte SHUFTN die 277 MB Gewichte als Webseite aus. Was für Paketbauer gilt, steht inPLUGINS.mdunter „Modelle".Gerechnet wird in reinem Rust.
whisper.cppwäre der verbreitetere Weg und hätte eine C++-Werkzeugkette in den Bau von SHUFTN gebracht — cmake, ein Compiler, plattformabhängige Schalter. Dann liesse sich SHUFTN nicht mehr mitcargo buildallein übersetzen. Der Preis steht offen: auf der CPU langsamer als handoptimiertes C. Bei einem Diktat von zwanzig Sekunden ist das eine Frage von Sekunden.Das Umrechnen der Aufnahme (Opus → 16 kHz Mono) macht die Webansicht, nicht der Kern: Sie hat den Dekodierer eingebaut, und ihn in Rust nachzubauen hiesse wieder eine C-Bibliothek. Was der Kern bekommt, ist ein WAV — und was nicht 16 kHz Mono ist, weist er ab, statt es falsch zu deuten. Eine falsch gedeutete Abtastrate klingt für Whisper wie jemand, der zu schnell spricht, und liefert Text, den niemand als falsch erkennt.
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SHUFTN 0.3.0 Stable
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2026-09-04 14:38:07 +00:00 | 30 commits to main since this releaseEine neue Nebenfassung und nicht 0.2.10: Signaturen bekommen einen Baukasten, Notizen Ordner und ein eigenes Fenster, Anhänge einen eigenen Dateibaum. Das sind neue Wege durch das Programm, keine ausgebesserten.
Schriften neu einlesen stört kein offenes Editor-Fenster mehr. Der Katalog nummeriert die Schriftdateien durch; wird er neu gebaut, nachdem jemand eine Schrift installiert oder entfernt hat, bedeutet dieselbe Nummer etwas anderes. Ein Fenster, das längst geladen hatte, bekam unter seiner alten Nummer stillschweigend die falsche Schrift — schlimmer als eine fehlende, weil es niemandem auffällt.
Jeder Katalog trägt jetzt ein Kennzeichen, und es steht in jeder Nummer. Die vier vorigen Kataloge werden weiter bedient: Ein offenes Fenster behält seine Schriften, auch über Neu einlesen und Verwerfen hinweg. Zwei Kataloge können sich damit nicht mehr über dieselbe Nummer verwechseln.
Kalenderfarben lassen sich wählen — Rechtsklick auf den Kalender. Die Farbe kam bisher aus einem Streuwert über die Adresse: stabil, aber nicht verhandelbar. Jetzt öffnet ein Rechtsklick in der Kalenderliste die Palette; Vorgabe nimmt die Wahl zurück, dann gilt wieder die gerechnete.
Neun Farben und mehr nicht — dieselben wie bei den Kategorien, damit nicht zwei Paletten nebeneinander leben. Ein voller Farbwähler liefert Werte, die auf hellem oder dunklem Grund verschwinden, und die Schrift auf dem Termin muss lesbar bleiben. Der Kern nimmt ohnehin nur
#rrggbban: Der Wert landet in einemstyle-Attribut, und was von dort kommt, wird geprüft und nicht geglaubt.Antwortentwürfe hören nach dem letzten Satz auf. Bisher schrieb der Assistent eine Grussformel darunter — und weil das Programm die Signatur ohnehin daruntersetzt, stand der Gruss zweimal in der Mail. Jetzt schreibt er Anrede und Inhalt; der Abschied gehört der Signatur.
Anhänge kommen aus dem eigenen Dateibaum. „Anhang" im Verfassen-Fenster öffnet jetzt den Baum, den SHUFTN ohnehin hat: Startpunkte links, Ordner mit einem Klick, Dateien ankreuzen, fertig. Der Windows-Dialog baut beim Öffnen seine Seitenleiste auf, fragt Netzlaufwerke und OneDrive-Platzhalter ab und lässt darauf warten — SHUFTN liest denselben Ordner über den Kern und zeigt ihn sofort.
Ersetzt wird er trotzdem nicht: Er steht als zweiter Knopf im Wähler, denn er kann zuletzt benutzte Dateien, die Systemsuche und OneDrive-Dateien, die erst geholt werden müssen. Der zuletzt benutzte Ordner wird gemerkt, und zwar getrennt vom Modul Dateien — beide sollen sich nicht gegenseitig den Ort verstellen.
Gelesen wird im Kern, mit derselben Grenze wie vorher (25 MB), und zwar bevor gelesen wird: Eine 300-MB-Datei soll nicht erst durch die Fensterbrücke reisen, um dann abgewiesen zu werden. Gestartet wird nach wie vor nichts — der Baum listet auf und liest, mehr nicht.
Beim Diktat steht jetzt da, was schiefging. Bisher stand der Grund nur im Zeigerfähnchen des Mikrofonknopfes: Wer hineinsprach und nichts geschehen sah, musste mit der Maus stehenbleiben, um zu erfahren, warum. Jetzt steht die Meldung daneben.
Und ein 404 heisst nicht mehr „Der Endpunkt hat abgelehnt (404)". Das ist etwas anderes als eine Ablehnung: Abgelehnt heisst, der Dienst ist da und mag nicht; 404 heisst, es gibt ihn nicht. Die Meldung nennt jetzt die Adresse und sagt, was dort laufen müsste — ein Dienst, der
POST /audio/transcriptionsannimmt. Gegen einen fehlenden Dienst hilft weder eine andere Aufnahme noch ein anderer Schlüssel.Notizen lassen sich einem Postfach zuordnen — und damit überhaupt erreichen. Das Modul fragte bisher immer das verbundene Postfach, beim Laden wie beim Löschen. Notizen eines zweiten Postfachs lagen damit unerreichbar in der Ablage: Das Löschen traf keine Zeile, die Oberfläche sagte „lag schon nicht mehr da", und beim nächsten Öffnen stand die Notiz wieder da. Jetzt steht in der Kopfzeile, aus welchem Postfach die Liste kommt, sobald es mehr als eines gibt.
Notizen lassen sich in Ordner legen. Ein Feld mit Vorschlagsliste am Kopf der Notiz, eine Leiste über der Liste zum Filtern, und wer in einem Ordner steht und etwas anlegt, legt es dorthin. Ein neuer Ordner entsteht, indem man ihn hinschreibt.
Die Ablage ist hiesig, und das steht auch an der Leiste: Exchange führt alle Notizen in einem einzigen Ordner, Graph führt sie gar nicht — ein Ordnerbaum beim Anbieter ist nichts, worauf man warten könnte. Wichtiger noch: Ein Abgleich räumt sie nicht weg. Der Abgleich schreibt bei jedem Lauf über jede Notiz des Anbieters; die Ablage bleibt dabei ausdrücklich stehen, und eine Prüfung hält genau das fest.
Eine Notiz kann auf diesem Rechner bleiben. Beim Anlegen steht „Nur auf diesem Rechner" am Kopf — dann geht sie in kein Postfach, auch wenn das Postfach Notizen führen könnte. Nicht jeder Gedanke gehört dorthin, wo ein Vertreter mitliest. An der Liste steht „nur hier", damit niemand sie in Outlook sucht.
Die Wahl gilt nur beim Anlegen: Bei einer bestehenden Notiz sagt ihre Kennung, wo sie lebt, und eine, die im Postfach liegt, liesse sich nur hierher holen, indem man sie dort löscht — das wäre eine Überraschung.
Notizen öffnen sich in einem eigenen Fenster. Der Knopf sitzt neben „Neue Notiz". Gedacht für den zweiten Bildschirm: Wer beim Telefonieren mitschreibt, will die Notiz neben dem Postfach haben, nicht anstelle davon. Es ist dasselbe Modul, keine abgespeckte zweite Fassung. Die ehrliche Grenze: Das Fenster hört keinen Abgleich mit — was drüben im Hauptfenster entsteht, erscheint hier beim nächsten Öffnen.
Notizen, die sich nicht löschen liessen, lassen sich jetzt löschen. Der Fehler traf jede Notiz, die entstanden ist, während das Postfach über Microsoft 365 hing: Graph führt keine Outlook-Notizen, also vergibt SHUFTN die Kennung selbst. Hängt dasselbe Postfach später über Exchange, hielt das Programm sie für eine Notiz des Anbieters und schickte diese Kennung an
DeleteItem. Exchange antworteteErrorInvalidIdMalformed — Id is malformed, das Löschen brach ab, die Zeile blieb liegen — und beim nächsten Versuch geschah dasselbe. Die Notiz war für immer unlöschbar.Jetzt sagt die Kennung, wo die Notiz lebt: Was SHUFTN selbst vergeben hat, geht gar nicht erst zum Anbieter — weder beim Löschen noch beim Bearbeiten, das an derselben Kennung scheiterte. Und wenn der Anbieter eine Kennung nicht kennt (
ErrorInvalidIdMalformed,ErrorItemNotFound), geht die lokale Zeile trotzdem weg: Was er nicht kennt, kann er nicht verlieren. Der Nutzer erfährt in beiden Fällen, was gesagt wurde. Bei jedem anderen Fehler — keine Leitung, keine Rechte — bleibt die Notiz stehen; dort weiss niemand, ob sie drüben noch liegt.Ein Baukasten für Signaturen — fünf Vorlagen, gefüllt aus den eigenen Angaben. Unter Einstellungen → Signaturen steht jetzt „Signatur bauen": Name, Funktion, Firma, Erreichbarkeit und Anschrift einmal eintragen, und fünf Gerüste zeigen sofort, wie es aussieht — schlicht, mit Trennlinie, mit Farbbalken, zweispaltig oder einzeilig. Aus meinem Kontakt füllen holt, was im Adressbuch zur eigenen Adresse steht; Funktion und Webseite stehen dort nicht und bleiben deine Sache. Die Angaben werden abgelegt, damit das Durchprobieren der Vorlagen nichts kostet.
Die Vorschau steht auf weissem Grund, und das ist kein Versehen: Eine Mail ist weiss. Die Vorlagen tragen deshalb feste Farben statt der Farben von SHUFTN — eine Signatur, die sich nach dem eigenen Erscheinungsbild richtet, wäre beim Empfänger falsch. Aus demselben Grund steht in den Vorlagen kein
<style>, sondern jede Angabe am Element: Outlook, Gmail und die Weboberflächen werfen<style>aus dem Rumpf einer Mail heraus. Wo zwei Dinge nebeneinanderstehen, steht eine Tabelle — Outlook für Windows setzt Mails mit der Rendermaschine von Word, und die kennt keinflex.Die Pflichtangaben nach § 35a GmbHG stehen zur Wahl. Eine Mail an einen bestimmten Geschäftspartner gilt als Geschäftsbrief, und darunter gehören Firma mit Rechtsform, Sitz, Registergericht, Handelsregisternummer und alle Geschäftsführer mit ausgeschriebenem Vornamen. Wer den Schalter setzt, bekommt die Felder — und darunter die Auskunft, was noch fehlt. Der Fuss geht auch unvollständig hinaus, aber dann weiss es der Absender. USt-IdNr. und Aufsichtsratsvorsitz sind vorgesehen, aber freiwillig.
Ein Schalter und keine Vorgabe: Andere Rechtsformen tragen andere Pflichten (§ 37a HGB, § 80 AktG), und wer keine Handelsgesellschaft ist, braucht den Fuss nicht. Ihn allen aufzudrängen hiesse, in fremdem Namen etwas zu behaupten.
Ein Logo lässt sich einbetten. Es wird als Bild in die Signatur gelegt, nicht als Verweis ins Netz: Ein Verweis wäre beim Empfänger meist ein leerer Rahmen — die meisten Mailprogramme laden solche Bilder nicht — und für den, der ihn ausliefert, eine Zählung, wer wann gelesen hat. Der Kern nimmt deshalb nur
data:image/…an und deckelt bei 292 KB; eine einzelne Signatur darf 976 KB gross werden. Beides hängt an jeder Mail, und ohne Grenze steht es in jeder Antwort einer Kette noch einmal.Eine fertige HTML-Datei lässt sich einlesen. In jeder Signaturkarte stehen jetzt Aus Datei und HTML: das eine liest eine
.htmlsamt der Bilder, die man danebenmarkiert hat, das andere zeigt und bearbeitet den Quelltext. Beim Einlesen werden die Regeln aus<style>-Blöcken an die Elemente geschrieben (sonst kämen sie beim Empfänger nicht an), Bilder hineingeholt, und<script>,onclick=undjavascript:fliegen heraus.Was nicht überführt werden kann, steht danach unter der Karte:
@media, eine ausgelagerte.css, ein Bild, das nicht mitmarkiert wurde — jeweils mit Namen. Eine Signatur, die anders aussieht als die Vorlage, ohne dass jemand erfährt warum, ist schlimmer als eine, die gar nicht eingelesen wurde.Das Bearbeitungsfeld der Signatur steht jetzt auf weissem Grund. Solange man dort nur tippte, war der dunkle Grund richtig. Eine eingelesene oder gebaute Signatur bringt aber ihre eigenen Farben mit — auf Weiss gerechnet —, und auf dunklem Grund stand Dunkelblau auf Dunkelgrau.
Der Knopf „Dokument vom Rechner ansehen" ist aus der Kopfzeile heraus. Das Modul Dateien tut dasselbe und zeigt dabei, wo die Datei liegt. Ein zweiter Weg zur selben Sache kostet Platz neben den Knöpfen, die man täglich braucht.
Eine Besprechungsanfrage aus der Suche zeigt ihre Knöpfe sofort. Der Suchtreffer kannte bisher nur Betreff, Absender und Ausschnitt — keinen Termin, keine Einladung. Wer eine Anfrage suchte und öffnete, sah erst die nackte Mail; der Balken mit Zusagen · Mit Vorbehalt · Absagen kam erst, wenn die Detailabfrage nachkam, und blieb ganz aus, wenn die hing. Jetzt trägt der Treffer den Anlass mit — und gewandelt wird er nur noch an einer Stelle: Zwei Wandler waren zwei Gelegenheiten, dass der eine vergisst, was der andere weiss.
Die beiden Fusszeilen liegen wieder auf einer Höhe. Antworten, Allen und Weiterleiten waren 32 Pixel hoch, Antwort entwerfen daneben 40 — zwei Trennlinien mit sechs Pixel Versatz, genau dort, wo der Blick den nächsten Schritt sucht. Beide Zeilen nehmen ihr Mass jetzt aus derselben Angabe.
Der Knopf „Update verfügbar" steht mittig. Er sitzt allein am Fuss der Einstellungsspalte, unter einer Trennlinie — linksbündig sah er aus wie ein Listeneintrag, den jemand vergessen hat. Die Rubriken darüber bleiben an ihrer gemeinsamen linken Kante; die überfliegt man als Liste.
Der farbige Punkt vor „Von" ist weg. Er sagte nichts, was nicht danebenstand.
Empfänger stehen als Plaketten, jede mit einem × zum Entfernen. Vorher war die Zeile eine Kommaliste: Wer den falschen Empfänger loswerden wollte, musste ihn mit dem Textcursor suchen und Zeichen für Zeichen löschen — bei Adressen wie
nepomuk.gail@itm-technologies.deein Geduldsspiel, und wer sich verklickt, schickt an den Falschen. Steht ein Name im Bestand, trägt die Plakette ihn statt der Adresse. Rückschritt im leeren Feld nimmt die letzte Plakette.Und die Vorschläge lassen sich mit den Pfeiltasten bedienen — runter und hoch, Eingabe übernimmt, in der Mail wie im Teilnehmerfeld eines Termins. Ohne Auswahl bleibt die Eingabetaste dem Formular; ein Feld, das sie an sich nimmt, bloss weil eine Liste offensteht, wäre eine Überraschung.
Vorgeschlagen wird jetzt aus dem ganzen Bestand. Ein Kontakt wurde nie angeboten, obwohl er im Adressbuch stand, angeschrieben worden war und in Nachrichten vorkam: Er lag auf Platz 241 von 11 582, und die Liste war bei 200 abgeschnitten — bevor gesucht wurde. An den 201. konnte kein Suchwort heranreichen, egal wie genau man den Namen tippte. Das galt genauso für die Teilnehmenden eines Termins, die dieselbe Quelle fragen.
Mehrere Dokumente dürfen nebeneinander offen stehen. Bisher lag die Grenze bei acht Bearbeitungen; wer ein neuntes anlegte, verlor die erste — auch wenn alle zusammen zwei Megabyte wogen. Wer dann im ältesten Fenster auf „Speichern" drückte, bekam von Euro-Office den Sammelhinweis „Bei der Arbeit mit dem Dokument ist ein Fehler aufgetreten" und war seine Änderungen los.
Gezählt wird jetzt, was die Sitzungen wiegen: 400 MB für alle zusammen. Ein einziges grosses Dokument wiegt schwerer als fünfzig Notizen, und genau das war der Punkt — geschützt werden soll der Arbeitsspeicher, und der weiss nichts von Anzahlen. Eine Höchstzahl gibt es noch als Rückhalt, aber bei 64 statt 8.
Und die Meldung dazu sagt jetzt den wahren Grund. Vorher stand an jedem dieser Fälle derselbe Satz: „Das passiert, wenn es sehr lange offen stand" — auch dann, wenn es am Andrang lag und keine Stunde vergangen war. Er schickte damit in die falsche Richtung. Was weggeräumt wird, merkt sich jetzt seinen Grund, und die Meldung nennt entweder die Frist oder den Andrang. War die Sitzung nie da oder längst angehängt, behauptet sie gar nichts.
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SHUFTN 0.2.9 Stable
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2026-09-04 09:30:21 +00:00 | 31 commits to main since this releaseBesprechungsanfragen lassen sich zusagen, unter Vorbehalt zusagen und absagen. Über der Nachricht steht ein Balken mit Termin, Ort und den drei Knöpfen; der Server trägt die Besprechung daraufhin in den Kalender ein. Daneben ein Schalter Antwort senden: An ist er die Zusage an den Organisator samt Kopie in „Gesendete Elemente", aus trägt er nur den eigenen Kalender nach — wer in einem Verteiler von dreissig Leuten sitzt, will nicht dreissig Postfächer beschäftigen. Ein Wort dazu kann mit, aber nur bei gesendeter Antwort; ohne Empfänger hätte es keinen Leser. Umentscheiden geht, solange die Einladung da ist.
Und die Knöpfe stehen nur dort, wo es etwas zu entscheiden gibt. Der Server schickt die Einladung, die Absage und die Zusage eines anderen Teilnehmers als drei Dinge, die einander zum Verwechseln ähnlich sehen — SHUFTN sah bisher nur „da steckt ein Termin drin". Jetzt steht an der Absage, dass der Organisator gestrichen hat, an einer fremden Zusage, dass sie nicht die eigene ist, und an einer geänderten Einladung, dass sie geändert wurde. Angenommen wird nur, was eine Frage ist.
Ältere Einladungen im Bestand lernen das beim Öffnen. Es wird nichts neu abgeglichen: Eine Terminmail, der die Angabe fehlt, wird beim Aufschlagen einmal frisch geholt — dieselbe Mechanik wie bei den eingebetteten Bildern.
Das gilt vorerst nur für Exchange-Postfächer (EWS). Bei Microsoft 365 über Graph erkennt SHUFTN eine Besprechungsanfrage noch gar nicht; dort erscheint der Balken deshalb nicht, statt Knöpfe anzubieten, die nichts tun.
Serverfehler ohne Erklärung sagen jetzt, aus welcher Ecke sie kommen. Meldete der Exchange einen Fehler, ohne einen Grund mitzuschicken, endete der Satz mitten im Nichts: „Der Server meldet einen Fehler (503): Kontakte (FindItem):" — und dahinter kam nichts mehr. Damit sah es aus wie ein fehlendes Recht am Postfach, und dort war nichts zu finden: Eine Antwort ohne SOAP-Rumpf stammt gar nicht von Exchange, sondern von der Web-Ebene davor. Genau das steht jetzt da, samt dem, was der Server tatsächlich geschickt hat.
Erweiterungen sagen jetzt, wenn es eine andere Fassung gibt. Bisher änderte sich ein Plugin nur, wenn jemand von sich aus die Adresse noch einmal eintrug — wer nie nachsah, blieb für immer auf der Fassung, die er einmal eingespielt hatte. Ein Paket kann im Manifest eine
https-Adresse nennen, an der steht, welche Fassung gilt; SHUFTN fragt dort nach und zeigt einen Knopf.Gefragt wird beim Öffnen der Seite Erweiterungen, nicht beim Start. Ein Programm, das beim Hochfahren ungefragt ins Netz greift, tut etwas, das niemand verlangt hat — und beim eingebauten Editor wäre es besonders schief: Er ist das Werkzeug, das ausdrücklich nichts nachlädt. Nennt ein Paket keine Adresse, entsteht überhaupt keine Verbindung; das ist die Vorgabe.
Eingespielt wird nichts von selbst. Der Knopf ruft dasselbe Einspielen auf wie das Feld „Quelle", mit allem, was daran hängt: erst entpacken, dann prüfen, dann umhängen, ältere Fassung bleibt als Rückweg liegen. Ein Paket, das sich unbemerkt austauscht, wäre ein Programm, das seinen eigenen Code hinter dem Rücken seines Besitzers ändert.
Verglichen wird auf Ungleichheit, nicht auf „grösser":
9.3.4-hotfix.1ist keine Zahl, und ein Grösser-Vergleich müsste raten, wie so etwas zu ordnen ist. Wer veröffentlicht, sagt, was gilt. Damit wird auch ein Rückschritt angeboten — und das ist gewollt, denn wer zurücknehmen muss, will genau das.Downloads