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"notes": "Strg+Z ging immer noch nicht — und diesmal war der Grund ein anderer. 0.2.2 hat den einen Fall behoben (der Auftrag liegt noch im Postausgang). Darunter lag ein zweiter, älterer Fehler, den der erste verdeckt hatte: Das Zurückschieben ging an ein Postfach ohne Namen.\n\nDie Oberfläche löst zu jeder Zeile ihr Postfach auf. Bei einem gewöhnlichen Ordner des Hauptpostfachs kommt dabei nichts heraus — und ob daraus unterwegs „nichts\" oder „leerer Name\" wurde, entschied eine einzige Zeile. Mit dem leeren Namen kehrte im Kern jeder Handgriff still um und meldete Erfolg. Das Verschieben tat nichts, sagte aber, es habe geklappt.\n\nEin Postfach ohne Namen gibt es nicht. Leer heisst deshalb jetzt überall dasselbe wie gar nichts — an dreizehn Stellen im Leser, im Kern und in der Oberfläche, damit es nicht an der vierzehnten wieder entsteht.\n\nWeitergeleitete Mails kamen als nackter Text an. Tabellen, Fettdruck, Bilder, das Layout des Absenders — alles weg. Das Verfassen-Fenster baute das Zitat aus den Absätzen ohne Auszeichnung, obwohl die ausgezeichnete Fassung die ganze Zeit danebenlag; benutzt wurde sie nur beim Weiterschreiben eines Entwurfs. Jetzt geht das Original mit, wie es kam — bei Weiterleitungen und bei Antworten.\n\nFremdes HTML kommt dabei entschärft in den Entwurf: Der Lesebereich zeigt es in einem abgeschotteten Rahmen, der Editor ist keiner. Skripte, Stilblöcke und eingebettete Fenster fliegen heraus, ebenso alles, was sich über das Programm legen könnte. Die Auszeichnung selbst bleibt — sie ist ja der Zweck.\n\nDie Signatur stand unter der ganzen Mail statt unter dem eigenen Text. Sie wurde schlicht angehängt und landete damit unter dem Zitat: Wer antwortete, unterschrieb am Ende fremder Post. Jetzt sitzt sie an derselben Grenze, an der auch der Schreibhelfer aufhört.\n\nDie vorherige Nachricht lässt sich einklappen. Sie stand offen im Entwurf; wer eine lange Mail weiterleitete, scrollte an fremdem Text vorbei, um an seinen eigenen zu kommen. Jetzt hat sie einen Balken wie die Signatur — beide mit dem Aufklapp-Pfeil vorne und einer Marke, die sagt, was da steht. Eingeklappt heisst nur „nicht angezeigt\": Mitgeschickt wird sie trotzdem, und der Balken sagt auch das.\n\nDie Fenster zum Verfassen haben jetzt Vollbild. Ein Griff, und der Entwurf nimmt die ganze Fläche; der zweite bringt ihn zurück.\n\nEscape beendet das Verfassen — mit Rückfrage. Wie in Outlook: speichern, verwerfen oder weiterschreiben. Ein leeres Fenster geht ohne Frage zu; eine Rückfrage vor dem Wegwerfen von nichts ist eine Rückfrage zu viel. Gefragt wird nach dem, was oberhalb des Zitats steht — bei einer Antwort steht das Zitat schon da, ohne dass jemand etwas geschrieben hätte.\n\nDabei kam heraus, dass Escape das Verfassen-Fenster schon immer geschlossen hat, und zwar aus der Anwendung heraus, ohne zu fragen. Jetzt entscheidet das Fenster selbst, was Escape bedeutet.\n\nEscape schliesst zuerst die Empfängervorschläge. Wer eine Adresse tippt, die der Bestand kennt, bekommt eine Liste über das halbe Fenster; sie loszuwerden ging nur, indem man woandershin klickte. Erst wenn keine Vorschläge dastehen, meint Escape das Fenster.\n\nStrg+A markiert alle Mails der Liste. „Sichtbar\" und nicht „alles im Ordner\": Steht die Liste auf „Ungelesen\", meint die Taste die ungelesenen — was man sieht, ist was man greift.\n\nDie Ordner unter „Favoriten\" stehen jetzt hervorgehoben da. Name und Postfachadresse waren gleich laut, obwohl die Adresse nur zur Unterscheidung dasteht.\n\nTrennlinien und Schriftfarbe lassen sich einstellen. Die Linien in drei Stufen — die Vorgabe ist absichtlich leise, aber auf einem hellen Schirm verschwindet sie ganz, und dann ist „leise\" nur ein anderes Wort für „nicht da\". Bei der Schrift wird eine Farbe gewählt, die der Hauptschrift; die beiden gedämpften Stufen leiten sich daraus ab. Drei Felder wären drei Gelegenheiten, die Abstufung zu zerstören.\n\nAufgaben und Notizen werden jetzt abgeglichen — bei Exchange. Bis hierher lagen beide allein auf diesem Rechner: Wer in Outlook ein Häkchen setzte, sah es in SHUFTN nicht, und umgekehrt genauso. Jetzt holt SHUFTN sie aus dem Postfach (`IPM.Task` und `IPM.StickyNote`) und schreibt Änderungen zurück — anlegen, ändern, abhaken, löschen.\n\nBeim Ändern gehen nur die Felder hinaus, die SHUFTN führt: Titel, Fälligkeit, erledigt. Verantwortliche, Fortschritt und Erinnerungen bleiben, wie Outlook sie hält. Was das Programm nicht kennt, fasst es nicht an.\n\nBei Microsoft 365 gilt das nur für Aufgaben. Dort schreibt SHUFTN jetzt auch in Microsoft To Do zurück — Notizen aber kann Graph nicht: Für die Outlook-Notizen gibt es dort keinen Zugang. Sie bleiben auf dem Rechner liegen, und die Rückfrage vor dem Trennen sagt es.\n\nSenden dauerte manchmal Minuten. Nicht das Senden selbst — die Nachricht lag im Postausgang und wartete. Nach dem Abschicken stösst SHUFTN den Postausgang an, und dieser Anstoss gab auf, wenn der Kern gerade abglich. Dann ging die Mail erst mit dem Ende dieses Abgleichs hinaus, bei einem gewachsenen Postfach also bis zu einer Minute später — und wenn gar kein Abgleich lief und die Sperre nur knapp verfehlt wurde, erst mit dem nächsten Takt. Fünf Minuten für eine Mail, die man abgeschickt hat.\n\nJetzt stellt sich der Anstoss an, statt aufzugeben. Das kostet nichts: Der Befehl ist längst zurück, gewartet wird nebenher. Dieselbe Ursache wie bei Strg+Z, und dieselbe an acht weiteren Stellen — Löschen, Verschieben, Gelesen, Markieren.\n\nTrennen nimmt Notizen und Aufgaben mit — und sagt es jetzt vorher. Sie hängen an der lokalen Ablage, und die räumt „Trennen\" ganz. Bei Nachrichten, Kontakten und Terminen ist das harmlos: Die holt der nächste Abgleich zurück. Notizen gleicht SHUFTN mit keinem Anbieter ab, und Aufgaben bei Exchange auch nicht — die waren nach einem Klick endgültig weg, ohne ein Wort.\n\nJetzt steht vorher da, was es kostet, und zwar mit Zahlen: „demo@…: 2 Notizen und 1 Aufgabe\". Gibt es nichts zu verlieren, wird auch nicht gefragt — eine Rückfrage, die immer kommt, liest nach dem dritten Mal niemand mehr. Was wiederkommt, steht bewusst nicht in der Aufzählung.\n\nBeim Zurücknehmen eines Stapels kam nur die erste Nachricht wieder. Zwanzig gelöschte Mails auf einmal zurückzuholen heisst zwanzig Züge und danach eine Runde zum Ordner — nicht zwanzig. Die Bremse dafür liess Übersprungene aber einfach fallen, und weil die Züge nacheinander laufen, holte die eine Runde nur die erste zurück. Die anderen neunzehn erschienen erst mit dem nächsten Abgleich, also womöglich fünf Minuten später. Jetzt wird eine Runde vorgemerkt, statt sie fallenzulassen.\n\nDer Push fällt nicht mehr wegen einer Netzdelle dauerhaft auf den Takt zurück. Lehnte der Server das Lauschen ab, merkte SHUFTN sich das für die ganze Sitzung — richtig bei einem Exchange, der es nicht kann, falsch bei einem Serverfehler 500, der in einer Minute vorbei ist. Entschieden wird das jetzt von derselben Einstufung, die im ganzen Programm gilt: nur was endgültig ist, zählt als „kann er nicht\".\n\nUnd Strg+Z stösst den Postausgang nicht mehr an. Ein Zug, der noch liegt, soll gar nicht mehr hinaus; ihn erst loszuschicken, um ihn danach zurückzuholen, wären zwei Wege zum Anbieter für nichts. Der Anstoss wartete ausserdem auf den Kern, und der ist während eines Abgleichs Minuten gesperrt — Strg+Z stand so lange still.",
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