Die ersten zehn Seiten

Timba
2026-09-03 08:51:07 +02:00
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+44
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# Aktualisierung
**Einstellungen → Ansicht → Aktualisierung.**
Dort steht die laufende Fassung und, ob eine neuere bereitliegt. SHUFTN sieht
nach — es installiert nicht von selbst. Ein Postprogramm, das sich beim
Nachsehen austauscht, nimmt dir die Entscheidung und womöglich eine halb
geschriebene Mail.
---
## Was vor dem Einspielen steht
Der Text, den du dort liest, ist derselbe, der in
[AENDERUNGEN.md](https://gitea.itm-technologies.de/ITM-GmbH/shuftn-releases/releases)
steht — geschrieben **vor** dem Bauen, nicht hinterher aus der
Versionsgeschichte zusammengesucht. Er soll sagen, warum sich das Neustarten
lohnt, und nicht, welche Dateien sich geändert haben.
## Signierte Pakete
Jedes Paket ist mit einem privaten Schlüssel des Herausgebers signiert;
SHUFTN prüft die Signatur, bevor es etwas einspielt. Ein Paket ohne gültige
Signatur wird abgelehnt.
Steht dort „Diese Fassung kann sich nicht selbst aktualisieren", ist es ein
selbst gebauter Stand ohne Herausgeberschlüssel. Während der Entwicklung ist
das der Normalfall und keine Störung.
## Nach dem Einspielen
SHUFTN startet neu und gleicht ab. Die lokale Ablage bleibt, wie sie war —
eine neue Fassung holt nicht alles noch einmal.
Änderungen am Datenbankaufbau laufen beim Start als **Wanderung**: Sie
werden angehängt und nie geändert, damit eine ältere Ablage jeden Sprung
mitmacht. Deshalb kann eine neue Fassung beim ersten Start ein paar Sekunden
länger brauchen.
## Wenn etwas nicht stimmt
Die Fassungsnummer steht in den Einstellungen und geht bei einer
[Rückmeldung](Rueckmeldung-geben) automatisch mit. Sie ist die erste Frage
bei jeder Fehlersuche — und eine, die du damit nicht beantworten musst.
+81
@@ -0,0 +1,81 @@
# Aufgaben, Notizen, Kontakte, Termine
Die vier Module neben der Mail — und die Frage, was davon wo ankommt.
---
## Was wohin abgeglichen wird
| | Exchange | Microsoft 365 |
|---|---|---|
| **Kontakte** | holen ✔ · schreiben ✔ | ✔ · ✔ |
| **Termine** | holen ✔ · schreiben ✔ | ✔ · ✔ |
| **Aufgaben** | holen ✔ · schreiben ✔ | holen ✔ · schreiben ✔ |
| **Notizen** | holen ✔ · schreiben ✔ | **gar nicht** |
**Notizen und Microsoft 365:** Microsoft Graph hat für die Outlook-Notizen
keinen Zugang. Das ist eine Lücke beim Anbieter und keine Nachlässigkeit
hier — aber sie hat eine Folge, die man wissen muss: An einem
Microsoft-365-Postfach liegen Notizen **nur auf diesem Rechner**.
Beim Trennen sagt SHUFTN vorher, was das kostet, und nennt Zahlen. Gibt es
nichts zu verlieren, wird nicht gefragt.
## Aufgaben
Exchange führt sie als `IPM.Task` im Ordner „Aufgaben", Microsoft 365 in
**Microsoft To Do**. Anlegen, ändern, abhaken und löschen schlagen durch —
ein Häkchen hier steht auch in Outlook, und umgekehrt.
**Was nicht mitgeht:** Verantwortliche, Fortschritt in Prozent,
Erinnerungen. SHUFTN führt diese Felder nicht, und was das Programm nicht
kennt, fasst es nicht an — sie bleiben, wie Outlook sie hält.
Bei To Do gehört eine Aufgabe immer zu einer **Liste**. SHUFTN merkt sich,
zu welcher, und legt Neues in der Standardliste an — nicht in
„Gekennzeichnete E-Mail": Dort etwas anzulegen hieße, eine Mail zu
markieren, die es nicht gibt.
**Aus einer Mail:** Der Assistent erkennt Aufgaben im Text und bietet einen
Weg ins Aufgabenmodul an. Die Fristangabe des Modells ist Freitext („bis
Freitag") und kommt in den Titel — ein Datum wird daraus **nicht**
gerechnet.
## Notizen
Exchange führt sie als `IPM.StickyNote` im Ordner „Notizen" — dieselben
gelben Zettel wie in Outlook. Text und Auszeichnung gehen in beide
Richtungen.
## Kontakte
Mehrere Adressbücher je Postfach, Kontakte lassen sich zwischen ihnen
verschieben. Der Assistent kann einen Kontakt aus der **Signatur** einer
Mail lesen.
**Ergänzen heißt ergänzen.** Was am Kontakt steht, bleibt stehen; was fehlt,
kommt dazu. Nummern werden auf den bloßen Ziffern verglichen, damit
`0711 998877` und `0711/998877` eine Zeile bekommen. Vor dem Übernehmen
siehst du je Feld, ob es neu ist, schon dasteht — oder ob der Kontakt dafür
gar kein Feld hat (Funktion, Webseite).
## Termine
Kalender mit Wochen-, Monats- und Tagesansicht. Der Assistent erkennt
Terminvorschläge im Text; das gedeutete Datum steht in änderbaren Feldern,
**bevor** etwas angelegt wird.
Relative Angaben („nächste Woche Dienstag", „KW 36", „Anfang September")
bleiben ausdrücklich **leer**, statt auf den nächsten Dienstag zu raten. Ein
falsch geratener Termin ist schlimmer als gar keiner.
Beim Ändern bleiben **Teilnehmer und Organisator unberührt**: SHUFTN führt
Teilnehmer als Anzeigenamen, und sie zurückzuschreiben hieße, aus „Anna
Weber" eine Adresse zu erfinden.
## Wann abgeglichen wird
Kontakte, Termine, Aufgaben und Notizen holt SHUFTN beim Start und dann im
Takt — nicht bei jedem Mailabgleich. Klemmt eines davon (etwa eine fehlende
Berechtigung), sagt es das je Postfach benannt, statt alle vier fallen zu
lassen.
+102
@@ -0,0 +1,102 @@
# Der Assistent
**Einstellungen → Assistent.**
SHUFTN bringt **kein** Modell mit und hat keinen eingebauten Anbieter.
Solange kein Endpunkt eingetragen ist, rechnet nichts — und die Oberfläche
sagt das, statt Knöpfe anzubieten, die ins Leere führen.
---
## Einrichten
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| **Endpunkt** | `https://ki.firma.de/v1` — die Adresse deines Modells |
| **Modell** | Der Name, unter dem der Endpunkt es führt |
| **Schlüssel** | Nur falls der Endpunkt einen verlangt |
Der Schlüssel liegt im **Anmeldeinformationsspeicher von Windows** und wird
nie zurückgegeben — die Oberfläche erfährt nur, **ob** einer hinterlegt ist.
**Denkmodus.** Manche Modelle nehmen Anfragen nur mit an. SHUFTN versucht es
erst ohne und schaltet ihn nur ein, wenn der Endpunkt sonst nichts annimmt.
Der Unterschied ist erheblich — an einem gemessenen Endpunkt Faktor 26 in
der Zeit.
**Einbettungsmodell.** Steht daneben und ist ein eigenes: derselbe Endpunkt,
derselbe Schlüssel, ein anderes Modell. Es füllt den Vektorindex für die
Bedeutungssuche. SHUFTN fragt den Endpunkt selbst, wie breit dessen Vektoren
sind, statt eine Zahl eintippen zu lassen — und sagt vor einem Wechsel, wie
viele vorhandene Vektoren dabei wegfallen und neu gerechnet werden müssen.
**Diktatmodell.** Nur der Name, keine eigene Adresse: Der Whisper hängt in
aller Regel am selben Wirt wie das Textmodell.
## Wofür der Assistent rechnet
Zwei Stufen, je Postfach einstellbar:
* **Vollständig** — er rechnet im Hintergrund an neuer Post im Posteingang.
* **Nur auf Klick** — er rührt sich nicht von selbst.
Ohne eigene Einstellung gilt der allgemeine Schalter „von selbst rechnen".
Der Unterschied zwischen „folgt der allgemeinen Einstellung" und „ist
zufällig dasselbe" ist keine Ziererei: Wer für ein Postfach ausdrücklich
„aus" gewählt hat, will es auch dann aus haben, wenn der Hauptschalter
später wieder angeht.
**Papierkorb, Junk, Gesendet und Entwürfe bleiben außen vor.** Bezahlte
Arbeit an Post, die niemand mehr liest.
## Was er von selbst übergeht
Ohne einen einzigen Modellaufruf, weil es sich vorher entscheiden lässt:
* **Gesperrte Absender** — eine Liste unter Einstellungen → Assistent.
Adressen (`werbung@firma.de`) und ganze Domänen (`@newsletter.de`).
* **Rundschreiben und Werbung** — erkannt an Absender, Betreff, Fußzeilen.
Gezählt statt beim ersten Treffer abgebrochen: Eine durchgelassene
Werbemail kostet ein paar Token, eine ausgesperrte Kundenanfrage kostet
einen Auftrag.
* **Automatische Antworten** — Abwesenheitsnotizen und Zustellberichte.
Erkannt an dem, was Exchange und Outlook selbst voranstellen:
„Automatische Antwort:", „Abwesenheitsnotiz:", „Out of Office:",
„Unzustellbar:" und die üblichen Zustellberichte.
**Der Doppelpunkt gehört dazu.** „Out of office nächste Woche" hat ein
Mensch getippt und bekommt seine Einschätzung wie jede andere Nachricht.
* **Zu kurze Nachrichten** — „Passt so." lässt sich nicht kürzer fassen.
Warum eine Nachricht übergangen wurde, steht an ihr. Und der Knopf rechnet
trotzdem, wenn du es ausdrücklich willst.
## Was er kann
**Zu einer Nachricht** (rechte Spalte):
* Kurzfassung und Einschätzung
* Aufgaben erkennen — mit einem Weg ins Aufgabenmodul
* Termine erkennen — der Vorschlag steht in änderbaren Feldern, **bevor**
etwas angelegt wird. Relative Angaben („nächste Woche Dienstag", „KW 36")
bleiben ausdrücklich leer, statt auf den nächsten Dienstag zu raten.
* Kontakt aus der Signatur — er sagt vorher, ob daraus ein neuer Eintrag
wird oder eine Ergänzung, und welche Felder überhaupt etwas ändern.
* Übersetzen
* Antwort entwerfen — als Gespräch, mit mehreren Vorschlägen. Was schon
übernommen ist, ist gekennzeichnet.
**Am eigenen Text** (Verfassen-Fenster): Kürzen, Ausformulieren,
Rechtschreibung, Ton. Ist etwas markiert, arbeitet er **am markierten
Stück**; die Leiste sagt auch, was gerade gilt. Eine Markierung im Zitat
zählt nicht — dort steht fremder Text.
## Was es kostet
**Einstellungen → Assistent → Verbrauch.** Jeder Aufruf steht dort mit
Anlass, Modell und Token — Eingabe und Ausgabe getrennt. Auch das
Einbetten, unter eigenem Anlass.
Zwei Dinge senken die Kosten, ohne dass du etwas tun musst: Aus einer
Nachricht geht nur der **eigene Teil** an das Modell (das Zitat wird
abgeschnitten), und mehr als 2 000 Zeichen werden nicht eingebettet.
+51 -1
@@ -1 +1,51 @@
Willkommen im Wiki.
# SHUFTN
Ein Postprogramm für Windows, das die Post auf dem eigenen Rechner hält und
einen Assistenten mitbringt, der im eigenen Rechenzentrum rechnet.
**Mailinhalte verlassen das Haus nicht.** Der Assistent spricht mit einem
Endpunkt, den du selbst einträgst; es gibt keinen eingebauten Anbieter und
keine Voreinstellung, die etwas nach draußen schickt.
---
## Womit anfangen
* **[Postfach einrichten](Postfach-einrichten)** — Exchange oder Microsoft
365 anbinden, Zeitraum wählen, Freigaben.
* **[Optik anpassen](Optik-anpassen)** — Thema, Farben, Trennlinien,
Schriftfarbe, Listenzeile.
* **[Tastenkürzel](Tastenkuerzel)** — was die Tastatur kann.
## Im Alltag
* **[Suchen und finden](Suchen-und-Finden)** — die Lupe, die Palette, die
Zahl über der Trefferliste.
* **[Schreiben, Antworten, Weiterleiten](Schreiben)** — Signatur, Zitat,
Anhänge, Vollbild.
* **[Der Assistent](Der-Assistent)** — Endpunkt einrichten, was er rechnet,
was er kostet.
* **[Aufgaben, Notizen, Kontakte, Termine](Aufgaben-und-Notizen)** — was
wohin abgeglichen wird, und was nicht.
## Wenn etwas klemmt
* **[Rückmeldung geben](Rueckmeldung-geben)** — der Knopf oben rechts.
* **[Aktualisierung](Aktualisierung)** — wie neue Fassungen ankommen.
---
## Was SHUFTN von anderen unterscheidet
**Es zeigt, was es weiß, und behauptet nichts.** Eine Zahl, die noch nicht
feststeht, steht nicht da. Wenn etwas nicht abrufbar war, sagt es das,
statt eine leere Liste zu zeigen — eine leere Liste und ein leeres Postfach
sehen sonst gleich aus.
**Der Assistent rechnet nur, was du beauftragst** — oder was du unter
Einstellungen → Assistent ausdrücklich freigibst. Jeder Aufruf steht in der
Verbrauchsliste, mit Anlass und Modell.
**Rückgängig gibt es wirklich.** Strg+Z nimmt Löschen, Verschieben,
Gelesen-Markieren, Markierung und Kategorien zurück — auch einen ganzen
Stapel auf einmal.
+129
@@ -0,0 +1,129 @@
# Optik anpassen
Alles hier steht unter **Einstellungen → Ansicht** (Zahnrad unten links).
Ein Teil davon liegt zusätzlich im schnellen Menü oben rechts — dem Symbol
mit den drei Schiebereglern.
Alle Einstellungen dieser Seite werden **auf diesem Rechner** gemerkt, nicht
im Postfach. Wer SHUFTN im Büro und daheim benutzt, hat zweimal seine eigene
Einstellung — das ist Absicht: Ein heller Schirm im Büro und ein dunkler
Raum daheim brauchen nicht dieselbe Ansicht.
---
## Hell oder dunkel
**Erscheinung: Dunkel / Hell.** Dunkel ist die Vorgabe.
Alles Weitere auf dieser Seite gilt für beide Themen — bis auf die
**Farben**, siehe unten.
## Dichte der Listen
**Kompakt / Normal / Weit.** Ändert die Zeilenhöhe und die Abstände in allen
Listen. „Kompakt" bringt etwa ein Drittel mehr Zeilen auf den Schirm.
## Farbpalette
Sieben Felder: **Violett** (Vorgabe), **Teal**, **Moos**, **Bernstein**,
**Rosé**, **Stahl** — und als siebtes die **eigene Farbe**.
Ein Klick auf das siebte Feld öffnet die Farbwahl von Windows. Die Schrift
auf farbigen Knöpfen wird aus der Helligkeit der gewählten Farbe berechnet:
Auf einem hellen Gelb steht sie dunkel, auf einem tiefen Blau hell. Der
Akzent des Assistenten (die türkisfarbenen Sternchen) wandert mit, damit er
sich von der gewählten Farbe unterscheidet.
Wer zu einer der sechs vorgegebenen zurückgeht und später wiederkommt,
findet seine eigene Farbe noch vor.
## Trennlinien
**Dezent / Deutlich / Stark.**
Die Vorgabe ist absichtlich leise: Linien sollen ordnen, nicht auffallen.
Auf einem hellen Schirm, in einem hellen Raum oder mit Augen, die nicht
mehr dreißig sind, verschwinden sie dabei ganz — und dann ist „leise" nur
ein anderes Wort für „nicht da". Dafür gibt es die zwei Stufen darüber.
## Schriftfarbe
Ein Farbfeld. Gewählt wird die **Hauptschrift**; die beiden gedämpften
Stufen — Nebentext und Beschriftungen — leiten sich daraus ab. Ton und
Sättigung bleiben, wie gewählt; unterschieden wird über die Helligkeit.
Drei einzelne Felder gibt es bewusst nicht: Das wären drei Gelegenheiten,
die Abstufung zu zerstören, und ohne sie liest sich keine Liste mehr.
**Die Richtung hängt am Thema.** Im Dunkeln steht die Hauptschrift über dem
Grund und die gedämpfte darunter, im Hellen umgekehrt. Ein Feld
„Zurücksetzen" bringt die eingebaute Farbe wieder.
## Listenzeile
Drei Zeilen, jede mit eigenen Einstellungen:
| | Was einstellbar ist |
|---|---|
| **Absender** | Schriftgrad (10–20 px in Halbschritten) und Farbe |
| **Betreff** | Schriftgrad und Farbe |
| **Vorschau** | Höhe in **Zeilen** (1–4) und Farbe |
**Warum die Vorschau in Zeilen und nicht in Wörtern:** Weil die Zeile eine
Höhe hat und Wörter keine. Dieselbe Wortzahl wäre in einer schmalen Spalte
vier Zeilen hoch und in einer breiten zwei — und die Spalte lässt sich
ziehen. Die Liste änderte beim Ziehen ihre Zeilenhöhe. Zeilen schneidet das
Programm am Wortende ab und setzt Auslassungspunkte.
**Die Farben gelten je Thema.** Eine im Dunkeln gewählte Farbe ist im Hellen
oft unlesbar; deshalb liegen zwei Werte im Speicher. Das Farbfeld ändert
immer das gerade geltende Thema, und der Satz darunter sagt, welches das
ist.
„Alles zurücksetzen" erscheint, sobald etwas verstellt ist.
## Assistent anzeigen
Ein Schalter — auch als Sternchen-Symbol oben rechts, für den schnellen
Griff.
**Aus heißt weg, nicht ausgegraut.** Die Spalte rechts kostet ein Drittel
der Breite; wer ohne Assistent arbeitet, will die Breite für die Nachricht.
Mit ihr verschwinden die Einschätzungszeile in der Mailliste und der
Schreibhelfer im Verfassen-Fenster — es ist **ein** Schalter für eine Sache
und nicht drei für dieselbe.
**Was schon gerechnet ist, bleibt liegen.** Beim Wiedereinschalten steht es
wieder da. Ob der Assistent im Hintergrund weiterrechnet, ist eine andere
Frage — die steht unter Einstellungen → Assistent.
## Mailliste
* **Assistenten-Hinweis in der Liste** — das Sternchen an Nachrichten, zu
denen eine Einschätzung vorliegt. Ausgegraut, solange der Assistent
ausgeblendet ist.
* **Vorschautext anzeigen** — die dritte Zeile unter Absender und Betreff.
## Verhalten
Ganz oben auf derselben Seite, vor der Erscheinung:
* **Meldung bei neuer Post** — die Windows-Meldung. Darunter lässt sich je
Postfach entscheiden, welches melden darf: Ein Sammelpostfach wie
`rechnungen@` bekommt den ganzen Tag Post, an der niemand sofort etwas tun
muss, und wer davon jedes Mal ein Fenster bekommt, schaltet irgendwann
alle Meldungen ab — auch die, auf die es ankommt.
* **Rufnummer anrufen statt kopieren** — ein Klick auf eine Nummer im
Kontakt übergibt sie ans Telefonprogramm statt in die Zwischenablage.
* **Nur die Arbeitswoche** — der Kalender zeigt Montag bis Freitag. Was am
Wochenende liegt, verschwindet nicht: Es steht weiter im Monatsgitter und
in der Tagesansicht.
* **Anklicken markiert als gelesen** — abgeschaltet bleibt die Vorschau
ungelesen; als gelesen gilt dann erst das Öffnen im eigenen Fenster
(Doppelklick) oder der Rechtsklick.
## Spaltenbreiten
Nicht auf dieser Seite, sondern direkt am Fenster: Zwischen Ordnerspalte,
Mailliste und Lesebereich sitzt jeweils ein Ziehgriff. Die Breiten werden
gemerkt.
+75
@@ -0,0 +1,75 @@
# Postfach einrichten
**Einstellungen → Konten → „Neues Konto hinzufügen"**. Es öffnet sich ein
Fenster mit drei Möglichkeiten.
---
## Exchange
Der Regelfall für einen Exchange im eigenen Haus. Vorausgewählt.
| Feld | Was hineingehört |
|---|---|
| **Server** | `https://mail.firma.de` — den Pfad `/EWS/Exchange.asmx` ergänzt SHUFTN selbst |
| **Adresse** | Die Mailadresse des Postfachs |
| **Benutzer** | Der Anmeldename. **Nicht zwingend die Mailadresse** — frag im Zweifel deine IT |
| **Kennwort** | Das Kennwort zum Anmeldenamen |
Das Kennwort landet im **Anmeldeinformationsspeicher von Windows**, nicht in
der Datenbank und nicht in einer Datei.
Nur `https`. Ein `http://` weist SHUFTN ab, statt es stillschweigend
umzuschreiben — Post im Klartext durchs Netz ist keine Kleinigkeit.
**Wenn dem Zertifikat nicht vertraut wird:** Bei einem eigenen Exchange muss
das Stammzertifikat der Firma auf diesem Rechner installiert sein. Die
Meldung sagt das dann auch.
## Microsoft 365
Die Anmeldung läuft im Standardbrowser — dort meldest du dich an wie
gewohnt, mit Zwei-Faktor, falls eingerichtet. SHUFTN sieht dein Kennwort
nie.
**Wenn eine Freigabe fehlt:** In manchen Firmen darf nicht jeder eine
Anwendung selbst zulassen. Kommt die Anmeldung mit einem solchen Hinweis
zurück, bietet SHUFTN den Weg zur Freigabe an — wer selbst freigeben darf,
tut es dort und verbindet gleich weiter.
## IMAP / SMTP
Steht ausgegraut da und ist als „folgt" gekennzeichnet. SHUFTN spricht
Exchange und Microsoft 365; was es nicht gibt, soll auch nicht wie ein
Angebot aussehen.
---
## Aufbewahren
Beim Hinzufügen wählst du einen Zeitraum: **Alle** oder eine Zahl von Tagen.
Er gilt **ab dem ersten Abgleich**. Wer ihn erst danach einstellt, hat die
ganze Geschichte schon geholt und einmal umsonst gewartet — bei einem
gewachsenen Postfach sind das schnell hunderttausend Nachrichten.
## Freigegebene Postfächer
Ein freigegebenes Postfach kommt als eigener Baum in die Ordnerspalte, mit
eigener Anmeldung und eigenem Abgleich. Die Bäume lassen sich durch Ziehen
umsortieren.
Beim Senden entscheidet die Absenderwahl im Verfassen-Fenster, **als
welches** Postfach die Mail hinausgeht: Die Kopie landet in dessen
Gesendeten, und der Server prüft das „Senden als"-Recht.
## Trennen
**Einstellungen → Konten → Trennen** räumt die ganze lokale Ablage: alle
Postfächer, auch die, die eine frühere Verbindung hinterlassen hat.
Nachrichten, Kontakte und Termine kommen beim nächsten Verbinden wieder.
**Notizen und Aufgaben nicht überall** — siehe
[Aufgaben und Notizen](Aufgaben-und-Notizen). Was nur auf diesem Rechner
steht, nennt SHUFTN vor dem Trennen mit Zahlen; gibt es nichts zu
verlieren, wird nicht gefragt.
+42
@@ -0,0 +1,42 @@
# Das Wiki
Diese Seiten gehören **nicht** in dieses Repository, sondern in das Wiki der
Auslieferung. Sie liegen hier, weil sie mit dem Programm zusammen gepflegt
werden sollen: Wer eine Funktion ändert, sieht die Seite daneben.
## Hinaufladen
Ein Gitea-Wiki ist ein eigenes Git-Repository neben dem eigentlichen. Beim
ersten Mal muss es über die Weboberfläche angelegt werden — einmal auf
„Wiki" klicken und eine erste Seite speichern —, danach geht es über Git:
```
git clone https://gitea.itm-technologies.de/ITM-GmbH/shuftn-releases.wiki.git
```
Dann den Inhalt dieses Ordners hineinkopieren, ohne diese Datei:
```
copy wiki\*.md <wiki-ordner>\
del <wiki-ordner>\README.md
```
Und im Wiki-Ordner committen und hochladen.
## Wie die Seiten heißen
Gitea macht aus dem Dateinamen den Seitennamen: `Optik-anpassen.md` wird zu
`Optik anpassen`, und Verweise der Form `[Optik anpassen](Optik-anpassen)`
finden sie. `Home.md` ist die Startseite.
Wer eine Seite umbenennt, muss die Verweise darauf mitnehmen — Gitea legt
keine Weiterleitung an.
## Was hineingehört
**Nur, was es wirklich gibt.** Eine Anleitung, die eine Funktion erfindet
oder eine Einstellung beschreibt, die anders heißt, ist schlimmer als keine:
Wer sie einmal beim Falschliegen erwischt, glaubt ihr nie wieder.
Beim Ändern einer Funktion gehört die Seite in denselben Commit. Dann steht
in der Versionsgeschichte, warum sich der Text geändert hat.
+62
@@ -0,0 +1,62 @@
# Rückmeldung geben
Das Sprechblasen-Symbol oben rechts, neben dem Sternchen und den
Schiebereglern. Daraus wird ein Vorgang im Fehlerbuch.
---
## Was mitgeht
Es steht im Wortlaut im Fenster, bevor du absendest:
* die Fassung von SHUFTN
* das Betriebssystem
* die **Art** der angebundenen Postfächer — „2× Exchange, 1× Microsoft 365"
Und nur, wenn du das Häkchen setzt:
* die letzten Zeilen des **Leistungsprotokolls** — Kommandonamen und Zeiten,
keine Inhalte. „Auszug ansehen …" zeigt dir vorher genau, was das ist.
**Keine Mailinhalte, keine Adressen, keine Betreffzeilen** — auch nicht die
Adresse deines Postfachs. Dass jemand an Exchange hängt, erklärt die Hälfte
aller Fehler; wo er arbeitet, erklärt keinen.
## Was eine gute Rückmeldung ausmacht
Drei Sätze reichen, wenn es die richtigen sind:
1. Was hast du getan?
2. Was hast du erwartet?
3. Was ist stattdessen passiert?
Die Art — **Fehler**, **Wunsch** oder **Frage** — wird im Fehlerbuch zum
Etikett.
## „Für Rückmeldungen ist noch keine Adresse hinterlegt"
Dann ist der Dienst dahinter noch nicht eingerichtet. Die Adresse steht
unter **Einstellungen → Ansicht → Rückmeldungen**.
Bis dahin kannst du den Text mit **„Text kopieren"** herausnehmen und auf
anderem Weg schicken. Weggeworfen wird nichts.
## Warum der Umweg über einen eigenen Dienst
Einen Vorgang anzulegen heißt schreiben, und Schreiben braucht einen
Schlüssel. Läge er im Programm, läge er auf **jedem** Rechner, auf dem
SHUFTN installiert ist — auslesbar mit einem Texteditor, und er gälte für
das ganze Fehlerbuch.
Deshalb hält ein kleiner Dienst im eigenen Rechenzentrum den Schlüssel.
SHUFTN kennt nur dessen Adresse, und eine Adresse ist kein Geheimnis.
## Das Leistungsprotokoll
**Einstellungen → Ansicht → Aktualisierung** zeigt, wo es liegt und wie
viele Zeilen es hat. Aufgezeichnet wird, was länger dauert als eine
Fünfzigstelsekunde — und ausdrücklich, wenn das Fenster stillstand.
Genau daraus kam der Hinweis, der eine 13,5-Sekunden-Blockade beim
Abgleichen gefunden hat. Wenn SHUFTN bei dir hängt, ist dieses Protokoll das
Nützlichste, was du mitschicken kannst.
+90
@@ -0,0 +1,90 @@
# Schreiben, Antworten, Weiterleiten
**Strg N** oder „Neue Nachricht"; zum Antworten und Weiterleiten die Knöpfe
über der offenen Nachricht oder das Rechtsklickmenü der Zeile.
---
## Das Fenster
Es schwebt über der Ansicht und lässt sich am Kopf verschieben, an der Ecke
unten rechts in der Größe ziehen. Lage und Größe werden gemerkt.
Drei Symbole oben rechts:
| Symbol | Was es tut |
|---|---|
| ⛶ | **Vollbild** — der Entwurf nimmt die ganze Fläche; der zweite Druck bringt ihn zurück |
| ↗ | **Abtrennen** — als eigenes Fenster, für den zweiten Bildschirm |
| ✕ | Schließen |
## Absender
Steht ganz oben. Gibt es Freigaben, ist er eine **Wahl**: Gesendet wird über
das gewählte Postfach, die Kopie landet in dessen Gesendeten, und der Server
prüft das „Senden als"-Recht.
## Empfänger
Beim Tippen schlägt SHUFTN Adressen aus dem Bestand vor — aus Kontakten und
aus dem, an wen du schon geschrieben hast. **Escape** schließt die Liste,
ohne das Fenster zu schließen.
Cc und Bcc erscheinen über die Schalter rechts.
## Signatur
Unten im Fenster, als eigener Balken mit Aufklapp-Pfeil. Angehängt wird sie
erst beim Senden — das Umschalten schneidet nie im getippten Text herum.
**Sie steht am Ende deines Textes**, nicht am Ende der Mail: bei einer
Antwort also über dem Zitat und nicht unter der fremden Nachricht.
Welche Signatur vorgewählt ist, richtet sich danach, ob du neu schreibst
oder antwortest — beides lässt sich unter Einstellungen → Signaturen
festlegen. Das ✕ am Balken sendet ohne.
## Vorherige Nachricht
Bei Antwort und Weiterleitung steht das Original im Entwurf. Es hat einen
eigenen Balken, gebaut wie der der Signatur — Aufklapp-Pfeil vorne, eine
Marke, die sagt, was da steht.
**Eingeklappt heißt nur „nicht angezeigt".** Das Zitat bleibt im Text und
geht mit hinaus; der Balken sagt es auch. So kommst du an deinen eigenen
Text, ohne an fremdem vorbeizuscrollen.
**Die Formatierung bleibt erhalten.** Tabellen, Fettdruck und Bilder des
Originals gehen mit, wie sie kamen. Fremdes HTML wird dabei entschärft:
Skripte und Stilblöcke fliegen heraus, die Auszeichnung bleibt.
## Anhänge
Über „Anhang" oder durch Ziehen ins Fenster. Beim **Weiterleiten** gehen die
Anhänge des Originals mit — sie werden im Hintergrund geholt, und wenn
etwas dabei fehlschlägt, steht es im Fenster. Eine Weiterleitung ohne ihre
Anhänge geht nicht stillschweigend hinaus.
## Der Schreibhelfer
Die Leiste unter dem Text: **Kürzen**, **Ausformulieren**,
**Rechtschreibung**, **Ton**. Sie arbeitet am eigenen Text — oder am
**markierten Stück**, wenn du etwas markiert hast; die Leiste sagt, was
gerade gilt.
Sie erscheint nur, wenn der Assistent eingeblendet ist, und rechnet nur,
wenn unter Einstellungen → Assistent ein Endpunkt und ein Modell stehen.
## Senden
**„Geht über den Postausgang"** steht im Kopf, und das ist wörtlich zu
nehmen: Die Nachricht wird eingereiht und geht von dort hinaus — auch wenn
gerade ein Abgleich läuft oder das Netz kurz fehlt. Kommt sie nicht durch,
findest du sie im **Postausgang** in der Ordnerspalte, mit dem Grund und
zwei Entscheidungen: erneut versuchen oder aufgeben.
## Escape
Steht etwas im Fenster, kommt die Rückfrage **Entwurf behalten?** mit drei
Antworten: Speichern, Verwerfen, Weiterschreiben. Ein leeres Fenster geht
ohne Frage zu.
+80
@@ -0,0 +1,80 @@
# Suchen und finden
Zwei Wege, und sie tun nicht dasselbe.
---
## Die Lupe über der Liste
Das Lupensymbol in der Kopfzeile der Mailliste schaltet die Suche ein. Sie
bleibt stehen, während du Treffer öffnest und darin liest — die
Befehlspalette schließt sich beim Öffnen, diese nicht.
**Gesucht wird auf Eingabe, nicht bei jedem Anschlag.** Bei 187 000
Nachrichten ist jede Anfrage Arbeit; wer nach jedem Buchstaben sucht, lässt
das Programm für „R", „Re", „Rec" und „Rech" viermal rechnen, und drei davon
will niemand sehen. Die Eingabetaste sagt, wann es losgeht.
**Escape leert das Feld**, statt die Suche zu schließen — es gibt dort
nichts zu schließen, und ein leeres Feld ist der Weg zurück.
Darunter zwei Bereiche: **Alle Postfächer** oder **Dieses Postfach**.
### Die Zahl über der Liste
Dort steht „60 von 73.287 Treffern". Das **von** ist der Punkt: Die Liste
ist abgeschnitten, und ohne diese Zahl sieht der Ausschnitt aus wie das
Ganze. Passt alles hinein, steht nur die Zahl da.
### Wonach die Grenze schneidet
Danach, wie die Liste sortiert ist:
* **Nach Datum** (Vorgabe) — die **neuesten** Treffer.
* **Nach Betreff oder Absender** — die **bestbewerteten**.
Beides hat seinen Fall. Wer „Rechnung 404498" sucht, will die Rechnung und
nicht die neueste Mail, in der das Wort vorkommt; wer nach einem Namen
sucht, will meist das Letzte. Die Sortierung steht über der Liste, im Symbol
neben der Lupe.
## Die Befehlspalette — Strg K
Sie kann, was die Lupe nicht kann: **filtern**.
* Zeitraum (Jahr, Monat)
* Absender
* Nur mit Anhang
* Nur im Betreff
* Bereich: alles, dieses Postfach, dieser Ordner
Sie schließt sich, wenn du einen Treffer öffnest.
## Was durchsucht wird
Betreff, Absender, Empfänger und der Text — gewichtet in dieser Reihenfolge,
Betreff am stärksten.
**Papierkorb und Junk bleiben außen vor.** Was du gelöscht hast, soll nicht
über die Suche zurückkommen. Das entscheidet sich beim Suchen und nicht beim
Indizieren: Eine Nachricht, die gerade in den Papierkorb gewandert ist,
fällt sofort aus der Trefferliste.
## Bedeutungssuche
Wenn ein Einbettungsmodell eingerichtet ist, hängt SHUFTN an die Trefferliste
an, was der Sinn hergibt und der Wortlaut nicht. Unter der Liste steht, ob
sie beigetragen hat, nichts fand, noch nicht bereit war — oder woran sie
gescheitert ist. Ein Fehler auf diesem zweiten Weg wirft die Volltexttreffer
nicht weg, wird aber auch nicht verschwiegen.
**Automatische Antworten kommen nicht in den Vektorindex.** „Ich bin bis
Freitag weg" hat keine Bedeutung, nach der jemand sucht, und tausend fast
gleichlautende Texte verwässern die Suche. Der Volltext findet sie
weiterhin.
## Der Aufbau
Steht unter der Trefferliste, solange noch Nachrichten fehlen: „x
Nachrichten stehen noch nicht im Volltext". Er läuft im Hintergrund und ist
einmalig — danach kommt jede neue Nachricht sofort mit.
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# Tastenkürzel
Dieselbe Liste steht unter **Einstellungen → Tastenkürzel**.
| Taste | Was sie tut |
|---|---|
| **Strg K** | Befehlspalette öffnen — suchen und filtern |
| **Strg N** | Neue Mail verfassen |
| **Strg A** | Alle Nachrichten der Liste markieren |
| **Strg Z** | Letzten Handgriff zurücknehmen |
| **Entf** | Ausgewählte Nachrichten löschen |
| **Esc** | Vorschläge, Überlagerung oder Entwurf schließen |
In einem Eingabefeld gehören **Strg A** und **Strg Z** dem Text: Wer im
Betreff tippt und zurücknimmt, meint sein Wort und nicht die Mail von
vorhin.
---
## Strg A — was „alle" heißt
**Was in der Liste sichtbar ist**, nicht „alles im Ordner". Steht die Liste
auf „Ungelesen", meint die Taste die ungelesenen — was man sieht, ist was
man greift. Wer wirklich alles will, stellt auf „Alle" und drückt dann.
## Strg Z — was sich zurücknehmen lässt
* Löschen
* Verschieben
* Als gelesen / ungelesen markieren
* Markierung (Stern)
* Kategorien
**Ein Stapel ist ein Griff.** Zwanzig markierte Mails auf einmal löschen und
danach einmal Strg+Z holt alle zwanzig zurück — nicht zwanzigmal drücken.
Zurückgenommen wird beim Anbieter, nicht nur in der Anzeige. Liegt der
Auftrag noch im Postausgang, wird er weggeworfen und die Nachricht
zurückgeholt; ist er schon draußen, wandert sie aus dem Papierkorb zurück in
ihren Ordner. Was passiert, steht danach über der Liste.
Es gibt einen Fall ohne Rückweg: Kennt SHUFTN den Papierkorb eines
Postfachs noch nicht — vor dem ersten Abgleich —, wird wirklich gelöscht.
Strg+Z sagt das dann auch.
## Entf
Wirkt auf die **Auswahl**; ist keine da, auf die offene Nachricht. Löschen
heißt in den Papierkorb, wie überall in SHUFTN.
## Esc — drei Stufen
Escape nimmt sich immer das Innerste zuerst:
1. **Vorschlagsliste im Empfängerfeld.** Wer eine Adresse tippt, die der
Bestand kennt, bekommt eine Liste. Escape schließt sie und lässt sie bis
zum nächsten Tippen zu.
2. **Ein offenes Fenster** — Befehlspalette, Ansichtsmenü,
Einrichtungsassistent.
3. **Das Verfassen-Fenster.** Steht dort etwas, kommt die Rückfrage
„Entwurf behalten?" mit drei Antworten: **Speichern**, **Verwerfen**,
**Weiterschreiben**. Ein leeres Fenster geht ohne Frage zu.
Gefragt wird nach dem, was **oberhalb des Zitats** steht: Bei einer Antwort
steht das Zitat schon da, ohne dass jemand etwas geschrieben hätte.